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Statistik

ATP-Rang
6
Siege : Niederlagen
59:22
Turnierteilnahmen
27
Turniertitel Einzel
3
 

History|2002

Roger gewinnt drei ATP-Turniere, darunter in Hamburg sein erstes Turnier der Masters-Series. An den Grand Slam Turnieren von Paris und London scheidet er aber bereits in der ersten Runde aus. Dennoch qualifiziert er sich für den Masters Cup in Houston und beendet das Jahr auf Platz 6 der Weltrangliste. Im August verunfallt sein Jugendtrainers Peter Carter in Südafrika; Roger ist tief erschüttert.


Das Jahr beginnt für Roger hervorragend, er gewinnt das Turnier von Sydney. Als Geheimfavorit auf den Titel scheidet er an den Australian Open aber im Achtelfinale aus. Nachdem er den Final des Masters-Series Turniers verliert, gewinnt er im Mai das ebenfalls zur Masters-Series gehörende Sandplatzturnier von Hamburg. Damit tritt er als Nummer 2 des Champions Race bei den French Open an, verliert aber überraschend seine Erstrundenpartie gegen Hicham Arazi.

Nicht besser ergeht es Roger in Wimbledon, wo der Kroate Mario Ancic Endstation bedeutet. Dies, sowie sein erneutes Scheitern im Achtelfinale der US Open führen dazu, dass der spätere Grand Slam Rekordhalter den Ruf bekommt, jeweils an den grossen vier Turnieren zu versagen. Eine Einschätzung, die man bereits im kommenden Jahr wird revidieren müssen.

Im August verunfallt der Schweizer Davis Cup Captain Peter Carter auf einer Ferienreise in Südafrika. Roger trauert um seinen langjähriger Jugendtrainer und Freund. An der Beerdigung in Basel nimmt er Abschied von ihm, das Tennis ist in dieser Zeit nur zweitrangig. Umso wichtiger ist es Roger aber, den Davis Cup-Abstiegskampf gegen Marokko in Casablanca in Gedenken an Carter zu gewinnen. Dank zwei Siegen im Einzel und dem gewonnenen Doppel gelingt dies dem Schweizer Team.

Nicht zuletzt dank seines vierten ATP-Titels beim Turnier in Wien kann sich Roger erstmals für das Masters der besten acht Spieler des Jahres qualifizieren. Das Turnier in Schanghai verläuft positiv und Roger verliert erst in einem hochdramatischen Halbfinale gegen den Weltranglisten-Ersten Lleyton Hewitt. Die Saison mit vielen Höhen und Tiefen beendet er auf Position 6.