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Dritter Titel in Hamburg!

11.05.2005 | Tennis

Roger ist der letzte Test auf Sand vor den French Open in Paris perfekt geglückt. Er verteidigte seinen Titel beim Masters Series-Turnier von Hamburg souverän und bezwang im Final den Qualifikanten Richard Gasquet (Fr) mit 6:3, 7:5, 7:6 (7:4). Roger gewann damit das Turnier von Hamburg schon zum dritten Mal in den letzten vier Saisons. So souverän wie in diesem Jahr hat er sich am Rothenbaum aber nie durchsetzen können. Auf dem Weg zur Titelverteidigung gab er keinen Satz ab. Eine Premiere war dies jedoch nicht - bereits bei den Turniersiegen in Doha und Indian Wells war Roger in diesem Jahr ohne den geringsten Umweg ins Ziel gelangt. Im teilweise hochklassigen Final allerdings wurde Roger von Gasquet (ATP 65), dem er vor genau einem Monat in den Viertelfinals von Monte Carlo unterlegen war, mehr gefordert, als ihm lieb gewesen war. Er machte aber die wichtigen Punkte und zeigte eine perfekte Break-Ausbeute. Nach dem sechsten Turniersieg in diesem Jahr und dem 19. gewonnen Final in Serie kann Roger nun optimistisch nach Paris reisen.

 

Roger steht abermals im Final des Masters-Series-Turniers von Hamburg. Der Titelhalter setzte sich im Halbfinal gegen den Russen Nikolai Dawidenko (ATP 20) in 71 Minuten mit 6:3 und 6:4 durch. Im Final trifft er nun auf den Franzosen Richard Gasquet (ATP 65), der im Duell der Qualifikanten Christophe Rochus 6:1 und 6:1 aus dem Rennen warf. Roger hat in Monte Carlo gegen den noch nicht ganz 19-jährigen Richard Gasquet die eine von bisher zwei Niederlagen in diesem Jahr erlitten. «Jetzt kenne ich sein Spiel und habe mehr Ideen, wie ich ihm begegnen kann. Ein Vorteil könnte für mich auch sein, dass im Final über drei Gewinnsätze gespielt wird. Das ist sich Gasquet noch nicht gewohnt.»

 

Roger arbeitet sich beim ATP-Masters in Hamburg erneut dem Titel entgegen, muss auf dem Weg ins Endspiel aber noch die Hürde Nikolai Dawidenko nehmen. Er setzte sich im Viertelfinale in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels mit 6:4, 7:6 (7:3) gegen den Argentinier Guillermo Coria durch. In den weiteren Viertelfinalspielen stehen sich am Freitag noch der Argentinier Juan Ignacio Chela und der Belgier Christophe Rochus sowie in der "Night Session" die Qualifikanten Andreas Seppi (Italien) und Richard Gasquet (Frankreich) gegenüber. Roger strebt in Hamburg seinen dritten Titel nach 2002 und 2004 und den sechsten Turniergewinn in diesem Jahr an. "Es war ein gutes Spiel, ich war sehr zufrieden", sagte er, "Coria ist schließlich einer der besten Sandplatzspieler, aber heute hat viel geklappt."

 

Roger steht beim Masters-Series-Turnier in Hamburg ohne Satzverlust in den Viertelfinals. Den Spanier Tommy Robredo schlug der Titelverteidiger problemlos 6:2, 6:3. Nun trifft er auf den letztjährigen Finalgegner Guillermo Coria. Roger sorgte schon früh für klare Verhältnisse. Nach 27 Minuten hatte er den 1. Satz dank der Breaks zum 3:1 und 6:2 gewonnen. In Bedrängnis geriet er lediglich Mitte des zweiten Satzes, als Robredo mit einem Re-Break auf 3:4 verkürzen konnte. Es war sogar das erste Mal, dass Roger am diesjährigen Turnier in Hamburg seinen Aufschlag abgeben musste. Letztlich zeigte re aber keine Schwächen; er spielte offensiv und machte bei den unzähligen Vorstössen ans Netz kaum Fehler. Symptomatisch war das Ende: Roger verwertete nach 66 Minuten den ersten Matchball mit einer präzisen Rückhand am Netz.

 

Roger siegte überragend in nur 53 Minuten mit 6:2, 6:1 gegen Tomas Berdych aus Tschechien.Roger konnte die Revanche für die Zweitrunden- Niederlage bei den Olympischen Spielen kaum genug unter Dach und Fach bringen. Die Athen-Pleite gegen den 19-Jährigen war eine von nur sechs Niederlagen in 80 Matches des Vorjahres gewesen. "So etwas vergisst man nicht. Es ist schön, dass ich ihn wieder getroffen habe", meinte Roger. Im Achtelfinale muss er nun gegen Tommy Robredo antreten. Der an Nummer 14 gesetzte Spanier, der 2002 in Hamburg im Halbfinale stand, hat keinen der bisher fünf Vergleiche mit Roger gewonnen.

 
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