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Roland Garros

23.05.2005 | Tennis

Roger deklassierte in den Achtelfinals den physisch angeschlagenen Carlos Moya 6:1, 6:4, 6:3 und hat nun erstmals seit 2001 in Paris die Viertelfinals erreicht! Roger wurde von der Weltnummer 14 und French-Open-Sieger 1998 weniger gefordert als erwartet. Er spielte offensiv und suchte gegen den physisch angeschlagenen Moya oft und erfolgreich den Weg an das Netz. Das Spiel dauerte letztlich sogar weniger lang als Rogers Auftritt im Startspiel gegen den Israeli Dudi Sela. Nach 1:42 war seine zweite Viertelfinal-Qualifikation in Roland Garros besiegelt. Roger ist also mit sehr viel weniger Mühe als erwartet in die Runde der letzten acht vorgestossen. Auf dem Weg in die Viertelfinals wurde er einzig in der 2. Runde von Nicolas Almagro und vom Chilenen Fernando Gonzalez in der 3. Runde in jeweils einem Satz gefordert. Und in der nächsten Runde trifft er nun nicht auf David Nalbandian sondern auf den Rumänen Victor Hanescu. Der Osteuropäer rang den Argentinier in fünf Sätzen nieder und gewann das finale Set 6:2. Gegen Hanescu hat Roger das bisher einzige Duell gewonnen; im Februar 2004 siegte der Schweizer im Daviscup auf Sand klar in drei Sätzen.

 

Roger steht erstmals seit 2001 beim French Open in den Achtelfinals. Er überstand auch den Test gegen Fernando Gonzalez (Chile/ATP 26) ohne einen Satz abgeben zu müssen. Die ersten Sätze waren mit 7:6 (11:9), 7:5, 6:2 allerdings ein ziemlich zähes Ringen. Der erste Satz dauerte ganze 54 Minuten und auch in der Folge wurde Roger von Gonzalez bedrängt. Der Südamerikaner, der vier seiner fünf ATP-Titel auf Sand errungen hatte, machte mit der Vorhand teilweise enormen Druck. Den vielen Punkten mit diesem Schlag liess Gonzalez aber auch fast ebenso viele Fehler folgen. Roger liess zwar zwei Breaks zu (je eines in den beiden ersten Sätzen), servierte sonst jedoch sehr konstant und gab bei eigenem Aufschlag ab dem sechsten Spiel im zweiten Satz pro Game nie mehr als zwei Punkte ab. Nach dem Kampf um die ersten beiden Sätze war der dritte Durchgang dann eine klare Angelegenheit. Roger schaffte gleich zu Beginn das Break, und baute die Führung bis auf 5:1 aus, ehe er nach zwei Stunden und zehn Minuten den ersten Matchball verwertete. In den Achtelfinals am Sonntag Nachmittag trifft Roger nun auf den Spanier Carlos Moya. Der Iberer, der als frühere Weltnummer 1 das French Open 1998 gewonnen hatte, ist zwar vor wenigen Wochen aus den Top Ten gerutscht, auf Sand aber gleichwohl ein sehr starker Gegner. In Paris hat Moya in den letzten beiden Jahren jeweils die Viertelfinals erreicht.

 

Roger hat ohne Satzverlust die dritte Runde in Paris erreicht. Er bezwang den couragierten Spanier Nicolas Almagro (ATP 76) 6:3, 7:6, 6:2 und trifft nun auf Fernando Gonzalez (Chile/25) oder Tomas Berend (De). Almagro, der zuletzt in Rom Marat Safin ausgeschaltet hatte, riskierte viel und hielt vorab im zweiten Satz gut mit. Roger zeigte dann aber im Tiebreak mit einem 7:0 die klar stärkere Leistung. Wirklich in Gefahr geriet Roger nie, bei seinen Servicegames hatte er praktisch immer die Kontrolle. Almagro kam nur zu zwei Breakbällen, von denen er einen zum 5:5 im zweiten Satz verwertete. Roger erspielte sich hingegen zehn Breakchancen. Roger kann dem weiteren Turnierverlauf zuversichtlich entgegen sehen, obwohl der ultimative Test noch aussteht. Er hat aber die letzten 19 Sätze auf Sand allesamt gewonnen und weist eine 11:1-Jahresbilanz auf der langsamsten Unterlage aus. Der Titel in Roland Garros ist der einzige, der ihm in seiner Grand-Slam-Sammlung noch fehlt.

 

Roger ist der Start ins French Open geglückt. Er setzte sich in der ersten Runde gegen den israelischen Qualifikanten Dudi Sela (ATP 264) mit 6:1, 6:4, 6:0 durch. Roger hatte während der 89 Minuten gegen Sela jederzeit die Kontrolle auf dem Centre Court und konnte sich auch kleinere Schwächephasen erlauben. Im zweiten Satz geriet er 1:3 in Rückstand und gab später seinen Aufschlag zum 4:4 noch einmal ab, ehe er die letzten acht Games der Partie gewann. Unter den Augen von Coach Tony Roche, der das Turnier 1966 gewonnen hat, spielte Roger sehr offensiv und suchte immer wieder den Weg ans Netz. Am Mittwoch wird Roger erneut als klarer Favorit antreten. Sein Gegner wird dabei der Spanier Nicolas Almagro (ATP 76) sein. Auch die Statistik spricht für Roger: Er ist noch bei keinem Grand-Slam-Turnier in der 2. Runde ausgeschieden. In Paris ist er bisher aber auch noch nie über die Viertelfinals herausgekommen.

 
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