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... und nun das Viertelfinale

20.06.2005 | Tennis

Roger erreichte mit 6:3, 6:4, 7:6 (8:6) über Juan Carlos Ferrero ohne grössere Schwierigkeiten die Viertelfinals in Wimbledon vom Mittwoch. Sein nächster Gegner ist der Chilene Fernando Gonzalez. Der Spanier Juan Carlos Ferrero verfügte nicht über die Möglichkeiten, um Roger auf Rasen auszubremsen. Er tat sich in allen drei Sätzen viel schwerer, seine Aufschlagspiele durchzubringen als Roger. Spannend wurde es aber im Finish: Mit dem Rücken zur Wand gelang Ferrero zum 6:6-Ausgleich im dritten Satz doch noch ein Aufschlagdurchbruch. Im Tiebreak führte der Spanier noch 5:4. Mit einem Servicewinner beim zweiten Matchball beendete Roger aber schliesslich die Partie. In den Viertelfinals trifft Roger nochmals auf einen Gegner, der lieber auf Sand als auf Rasen spielt. Der Chilene Fernando Gonzalez qualifizierte sich mit 3:0 Sätzen gegen Michail Juschni (Russ) erstmals für die Viertelfinals in Wimbledon. Roger und Gonzalez standen sich bislang viermal gegenüber, stets siegte Roger. In diesem Frühjahr besiegte er den Chilenen in Monte Carlo und am French Open.

Roger hat im Grand-Slam-Turnier in Wimbledon auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung erstmals in diesem Jahr einen Satz abgeben müssen, er steht aber in den Achtelfinals. Er schlug dabei den Deutschen Nicolas Kiefer 6:2, 6:7 (7:5), 6:2, 7:5. Nicolas Kiefer verlangte Roger einiges ab. Nach wenig mehr als zweieinhalb Stunden war der 32. Sieg in Serie für Roger auf Rasen aber dennoch perfekt.In den Achtelfinals trifft Roger am Montag auf den Spanier Juan-Carlos Ferrero, der sich gegen den Deutschen Florian Mayer 3:6, 6:2, 6:1, 6:1 durchsetzte. Gegen Ferrero hat Roger in diesem Jahr schon einmal gespielt und dabei ziemliche Mühe bekundet. In Dubai musste er zwei Matchbälle abwehren, ehe er im Tie-break des entscheidenden dritten Satzes doch noch 8:6 gewann.

 

Roger gelang in Wimbledon erneut ein kraftsparender Sieg. Auch gegen den Tschechen Ivo Minar (ATP 99) gab er sich keine Blösse und siegte in der 2. Runde in lediglich 82 Minuten 6:4, 6:4, 6:1. Sein nächster Gegner ist der Sieger der Partie zwischen Nicolas Kiefer (De/25) und dem Italiener Alessio Di Mauro. Gegen Minar hatte Roger Ende Februar in Dubai nach langem Kampf und erst im Tiebreak des entscheidenden dritten Satzes gewonnen. Zumindest in den ersten beiden Sätzen war die Partie gegen den Osteuropäer für den Schweizer Branchenleader auch diesmal kein Spaziergang. Minar konnte lange Zeit mithalten und gab den Aufschlag jeweils erst ganz am Ende des Satzes ab. Die Break zum 6:4 genügten Roger zur 2:0-Satzführung. Trotz des lange Zeit ausgeglichenen Spielstandes geriet Roger aber kaum in Bedrängnis; nur in einem Game - bei 3:3 im zweiten Satz - gewährte er seinem Gegner Breakmöglichkeiten.Somit ist Roger der Start ins Turnier perfekt gelungen. Er hat gegen Paul-Henri Mathieu und Minar Reserven sparen können und gab nur 17 Spiele ab. Noch eindrücklicher ist Roger in Wimbledon allerdings vor Jahresfrist gestartet. Damals gewährte er seinen Konkurrenten in den ersten beiden Partien sogar nur neun Games.

 

Roger ist in Wimbledeon ohne Mühe aus den Startblöcken gekommen. Er schlug Paul-Henri Mathieu auf dem Centre Court 6:4, 6:2, 6:4. Der nächste Gegner wird ein Tscheche sein: Ivo Minar (ATP 99) oder Michal Tabara (ATP 119). Roger, dem als Titelverteidiger erneut das Privileg zukam, die erste Partie auf dem unversehrten Rasen des Centre Court zu absolvieren, kam letztlich ohne Mühe weiter. Schon im ersten Aufschlagsspiel servierte er vier (!) Asse - und symptomatisch war auch das Ende der Partie. Ohne einen Punkt abzugeben, beendete er das Spiel.Mathieu, die Nummer 59 der Weltrangliste, konnte zu Beginn der Sätze aber besser mithalten, als es das Resultat vermittelt. Anders als noch vor zwei Wochen in Halle, als Roger sich gegen den Schweden Robin Söderling zum Turnierauftakt nur mit Mühe durchgesetzt hatte, brauchte er diesmal nicht bis ans Limit zu gehen.

 
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