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Roger im Final gegen Agassi

11.09.2005 | Tennis

Roger erreichte mit einem 6:3, 7:6 (7:0), 4:6, 6:3 gegen Lleyton Hewitt den US-Open-Final, der viel verspricht: sein Gegner heisst Andre Agassi.

 

Rogers neunter Sieg in Serie gegen Hewitt kam nicht so einfach zu Stande. Vor allem im zweiten Satz war er in ziemlicher Gefahr, zeigte aber in den wichtigsten Phasen mentale Stärke: Bei 4:5 und 5:6 und jeweils eigenem Aufschlag musste er total fünf Satzbälle abwehren. Er schlug dabei vier Winner und forcierte einmal Hewitts Fehler.

 

Der einstige Weltranglisten-Erste aus Adelaide, der sehr offensiv auftrat, kam aber doch noch zum ersten Teilerfolg nach 17 verlorenen Sätzen gegen Roger. Im dritten Satz konnte Roger im ersten Game fünf Breakbälle nicht nutzen und verlor dann seinen Aufschlag im siebten Game. Im vierten Satz ging dann alles schnell: Roger schaffte mit zwei Doppelfehlern Hewitts die 4:2-Führung und servierte dann aus. Den Matchball nutzte er nach 2:59 Stunden.

 

Roger steht nach seinem 70. Saisonsieg in seinem 6. Major- Endspiel und hat bisher in den Showdowns noch eine weisse Weste. Am Sonntag stehen gegen Agassi weitere Marken auf dem Spiel: Roger kann mit einem Finalsieg seine Serie auf 23 gewonnene Endspiele ausdehnen, könnte der erste Spieler werden, der zweimal hintereinander das Double Wimbledon/US Open schafft und wäre auch neuer Rekordhalter punkto gewonnenen Matches auf Hartplatz (35).

 

Auch gegen Agassi steigt Roger als Favorit ins Endspiel. Im Head-to-Head führt er 7:3 und hat dabei die letzten sieben Vergleiche für sich entscheiden. Der 35-Jährige ist allerdings auf nordamerikanischen Hartplätzen nach wie vor zu jeder Sonderleistung fähig und wird zudem auf die fast uneingeschränkte Unterstützung des Publikums zählen können.

 
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