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Roger verliert Masters-Final
Roger hat die Krönung einer weiteren herausragenden Saison um Haaresbreite verpasst. Im Final des Masters unterlag er David Nalbandian nach heroischem Kampf 7:6 (7:4), 7:6 (13:11), 2:6, 1:6, 6:7 (3:7).
Einen Tag nach seinem 6:0, 6:0 im Halbfinale gegen Nalbandians Landsmann Gaston Gaudio bewies der Titelverteidiger zunächst Nervenstärke und ging nach zwei hart umkämpften Tiebreaks nach mehr als zwei Stunden mit 2:0 Sätzen in Führung.
Doch dann verließen Roger nach seiner Verletzungspause die Kräfte, und der shier unerschöpfliche Nalbandian nutzte seine Schwächen konsequent aus. 4:0 führte der Wimbledon-Finalist von 2002 bereits im Entscheidungssatz, als Roger doch noch einmal zurückkam und sich in den alles entscheidenden Tiebreak rettete. Doch dieses Mal hatte Nalbandian das bessere Ende für sich und machte mit dem ersten Matchball den Überraschungscoup perfekt.
Durch die Niederlage von Roger bleiben der Rumäne Ilie Nastase (1971-73) und der Amerikaner Ivan Lendl (1985-87) die einzigen Spieler, die das Masters drei Mal in Serie gewonnen haben.
Für Roger war es die vierte Niederlage im 85. Match des Jahres - die 82:3-Rekordbilanz von John McEnroe bleibt bestehen.
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