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Im Viertelfinale augeschieden
Roger unterlag heute in Monte Carlo dem Österreicher Jürgen Melzer (ATP 9) in zwei Sätzen mit 4-6 und 4-6.
Melzer musste nach dem ersten Game eine Pause einlegen, um sich am Rücken behandeln zu lassen. Anschliessend spielte er wirklich stark auf, wodurch Roger sich immer wieder in der Defensive fand und den einzigen Breakball des Österreichers im ersten Satz nicht abwehren konnte.
Der zweite Satz brachte für unseren Champion keine Besserung, die windigen Bedingungen halfen auch nicht wirklich. In den wichtigen Phasen beging Roger schlicht zu viele Fehler gegen einen Melzer, der einen starkes Match zeigte. Insgesamt liess Roger sieben Breakchancen ungenutzt und machte 24 unerzwungene Fehler.
Als nächstes geht es Anfang Mai in Spanien weiter, wo Roger das Mutua Madrileña Masters bestreitet.

Und in Paris an den Titel zu glauben ist unrealistisch. Da müssen schon die Top20 rausfliegen und der Rest muss Punkte herschenken. Einen anderen Weg sehe ich nicht, leider.
Das Problem liegt in den 7 (!!!) vergebenen Breakmöglichkeiten. Wer nicht breakt der nicht gewinnt, so ist es leider !
Du hast Recht
Viele hier meinen aber Roger muss nichts ändern! Nur abhaken und zum nächsten Turnier reisen. Und da hoffen sie auf einen Turniersieg. Die Kritiker und die falschen Fans, wie wir genannt werden sollen ruhig sein.
Und was machen die richtigen Fans: Sie "führen" Roger von Niederlage zu Niederlage und begreifen nicht dass es so ohne Erfolg nicht weitergehen kann. Irgendwan wird Roger aufgeben.
Warum wagt man in seinem Lager nicht eine eher strategische Abwechselung, z. B. eine Art Isolation vom Rest der Welt (natuerlich nur im Rahmen eines Turniers), d.h. NUR mit dem Coach und ggf. mit Mirka anreisen. Also wirklich nur an den Sieg auf dem heiligen Rasen denken und an nichts anderes - quasi back to the roots, es funktionierte ja damals. Als wuerde das Jahr nach Wimbledon enden und es gaebe nichts danach.
Ich bin der Meinung, dass Roger sich in dieser Phase seiner Karriere auf einige wenige konkrete Ziele konzentrieren sollte: z. B. Wimbledon in diesem Jahr und nichts mehr. Das sollte das einzige Ziel sein und Roger sollte alles andere ingorieren (die Nr. 1, die Verteidigung vom Masters Finale in London, die US Open). Denn sollte er Wimbledon wikrlich gewinnen, waere das grossartig.
Also ein klares Ziel vor den Augen und ...
Das gute an der Niederlage: Es kommt nicht zum Finale gg. Rafa. Noch eine Blamage wird ihm und uns erspart bleiben.
Ich frage mich warum diese Niederlagen keine Konsequenzen haben: warum aendert sich nichts danach? Welche Rolle spielt da der immer noch relativ neue Coach? Warum konnten sich so viele Spieler steigern (siehe Rafa, Djoko, Del Potro, ein Melzer oder ein Soederling), nicht aber unser Champ..?!? Alles bleibt irgendwie beim alten
An alle hier die auf Monte Carlo hofften: Ich habe es nach Miami schon gesagt. Es kommt schlimmer. Viele hatten hier vom Titel in Monaco geschrieben! Und jetzt? Ich weiss nichts ändern, kopf hoch in Madrid .......