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Roger unterliegt im Finale

05.06.2011 | Tennis, Starseite 3

Roger unterlag Rafael Nadal heute in einem hochklassigen Finale an den French Open mit 5-7, 6-7, 7-5 und 1-6.

 

"Es war eine ausserordentliche Leistung von Rafa. Er hat mich einmal mehr geschlagen. Ich bin traurig aber froh, dass ich gegen ihn spielen konnte," sagte Roger.

Roger hatte absolut die Möglichkeit, die Anzahl seiner Grand Slam Titel auf 17 zu erhöhen. Er zeigte sich kämpferisch, hatte unglaublich starke Phasen und spielte angriffslustiges Tennis. Die Zahl gewonnener Punkte unterschied sich nach der Partie nicht wesentlich - Nadal hatte schlicht einmal mehr die wichtigen Punkte für sich entscheiden können.

Im ersten Satz konnte Roger mit 3-0 und später 5-2 in Führung gehen. Doch genau in dem Moment fand Nadal zu seiner überragenden Form und sicherte sich mit den folgenden fünf Games den Satz, obwohl Roger sogar einen Satzball hatte. Die starke Phase des Spaniers hielt noch zu Beginn des zweiten Satzes an, ehe sich Roger dann endlich wieder zurück ins Spiel brachte, dann leider das Tiebreak aber klar verlor. Auch im dritten Durchgang musste Roger kämpfen, um einen 2-4 Rückstand auszugleichen, was er auf fantastische Art und Weise tat und sich letzendlich seinen ersten Satz sichern konnte. Im vierten Satz hatte Roger wiederum ausgezeichnete Möglichkeiten, doch konnte er leider die Breakchancen nicht nutzen; Nadal seinerseits liess nichts anbrennen.

Somit kann Rafael Nadal nun seinen zehnten Grand Slam Erfolg feiern. Für Roger geht es gleich kommende Woche weiter mit dem Start in die Rasen-Saison in Halle.

 
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06.06.2011 | 17:00
AKIS81
Stimme dir voll und ganz zu.

Ich bin ganz sicher, dass Roger in diesem Jahr mindestens ein Grand-Slam gewinnt. Wenn es sein muss auch gegen Nadal...
06.06.2011 | 16:52
Nadal ist eben auch klüger. Wenn er keine andere Lösung findet, dann holt er den Physio, schlägt seinen Aufschlag bei Breakball erst nach 1 Minute oder wenn Roger ein Ass schlägt, geht er nicht rechtzeitig zum nächsten Return!!! Er weiss, dass es Roger nicht gern hat. Der Schiedsrichter unternimmt nichts. Er ist nicht so ein guter Kerl wie es Roger meint. NADAL WÜRDE LIEBER STERBEN ALS GEGEN ROGER INZBESONDERE IN PARIS ZU VERLIEREN.
06.06.2011 | 16:41
... trifft er1-2 Mal die falsche Schlagwahl, Nadal kommt zur Breakchange, Roger bekommt Angst, denkt sich oh je, was passiert wenn er wieder rankommt (nadal), dann verliere ich wieder, nein warum nur? ich war so nah dran, ich muss beim Breakball noch genauer spielen. Und dann kommt die grosse Stärke Nadals, aus dem nichts nutzt er seine Change und hat schon gewonnen. Dass ist eben diese innere Kraft, die dieser Kerl hat und Roger eben nicht.
06.06.2011 | 16:32
Spielerisch ist Roger viel besser als Nadal auf Hart, Sand oder Rasenplatz. Auf Sand liegt er 12-2 hinten. Ich war bei allen 14 Duellen dabei. Mindestens die Hälfte davon hätte er gewinnen müssen. z.B. Gestern, oder in Madrid vor ein paar Wochen, in Rom 06, 1 mal in Monte Carlo, in Hamburg 08, in Paris 06 und 07 u.s.w. Bei all diesen Matches war Roger klar besser, Nadal wurde oftmals deklassiert. Das Problem von Roger ist immer das gleiche: er führt oft, manchmal auch deutlich, gegen Satzende
06.06.2011 | 14:43
Man muss auch sagen, dass Roger und Rafa unterschiedlich spielen. Rafas Devise ist, den Ball um jeden Preis zurückzubringen und das kann er. Das zermürbt einen. Auf einem schnelleren Belag hätte Roger meiner Meinung nach gestern gewonnen - siehe London 2010! Seine Fehler resultierten auch daraus, dass er bei Rafa um jeden Punkt ewig fighten muss. Daher versucht er, extrem an die Linien zu gehen und die Wechsel kurz zu halten, und dann überzieht er halt auch manchmal etwas.
06.06.2011 | 13:41
Notiz an Fan "Sieger": das ist mir gestern in der ersten Runde, als Roger geführt, auch aufgefallen: Nadal liebt es zu unterbrechen wenn es für ihn brenzlig wird. Ich glaube auch, dass Roger den 1. Satz gewonnen hätte....
06.06.2011 | 13:38
Lieber Roger, wenn du kannst, dann lies den Kommentar von Simon Graf im heutigen Zürcher TagesAnzeiger unter dem Titel: Federer - ein Gewinner trotz Niederlage. Ja, das bist Du: Ein Gewinner auf höchstem Niveau. Ein wahrer Champion, dem nichts mehr wegzunehmen möglich ist. Mein grösster Respekt! Und Bravo, so wie Du in Paris gespielt hast. Hei Champion, sending you a big smile, Milaja
06.06.2011 | 13:27
sehr, dass sich Roger gut erholt, fit bleibt und v.a. dieses geniale Tennis, diese Art dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen, für die Rasensaison beibehält. Come on Roger spiel weiter so wie in RG und dann wirst Du sehen, dass Dein geniales Tennis auf Rasen noch einmal effektiver sein wird als auf Sand. Putz den Hewitt weg in Halle - diese Revanche muss der Aussie zu spüren bekommen... ;-))
06.06.2011 | 13:24
dass unser Roger auch gegen Nadal sein Spiel einfach mal durchzieht und sich vom Spanier nicht beeinflussen lässt. Vielleicht schon bald in London. Anbei noch einige interessante Zahlen zum gestrigen Finale: Win on 2nd serve (Nadal 45%, Federer 38%); Winners (Nadal 43, Federer 64); Unforced Errors (Nadal 27, Federer 56 !!); BreakPoints-Conversion (Nadal 47%, Federer 33%) --> beide hatten 15 Breakchancen.... Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wer eigentlich der bessere Spieler war...nun hoffe ich
06.06.2011 | 13:19
hätte auch Nadal keine Chance. Dies hat man gestern deutlich gesehen. Roger war Rafa bezüglich Spielanlage klar überlegen. Nur, leider, ist Rafa unserem Roger im mentalen Bereich schon seit langem weit überlegen. Roger hat praktisch die meisten Spiele gegen ihn verloren, weil Rafa im Kopf so stark ist und konsequent sein Spiel durchzieht, Roger hingegen lässt sich hingegen 'einschüchtern' oder wie man dem auch immer sagen will und passt sein Spiel dann leider Nadal an. Ich wünschte mir,