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German Open

16.05.2004 | Tennis

Die Hauptprobe für Paris ist in Hamburg für Roger geglückt! Acht Tage vor Beginn der French Open hat er bewiesen, dass er auch auf Sand zur absoluten First Class gehört. Er schlug im Final des Masters-Series-Turniers von Hamburg den Titelverteidiger Guillermo Coria letztlich souverän 4:6, 6:4, 6:2, 6:3. ’Coria lief hervorragend und las wie erwartet meine Bälle sehr gut. Zudem bereitete er mir mit der beidhändig geschlagenen Rückhand enorme Probleme’, sagte Roger hinterher. Er dagegen hatte zu Beginn das Visier noch nicht richtig justiert. Nachdem 24 Stunden zuvor gegen Hewitt die Vorhand in kurzen Abständen wie ein Peitschenhieb ins gegnerische Feld geknallt war, flogen diese Bälle im Final zunächst zum Teil meterweit daneben. Doch Roger fing sich nach verlorenem Startsatz auf. ‚Ich habe viele Erfahrungen in grossen Partien gesammelt. Deshalb gehe ich ruhiger in einen Final als früher und werde nicht mehr nervös, wenn ich in Rücklage gerate.’ Dies hat Roger Anfang März bereits in Dubai bewiesen, als er das Endspiel gegen Feliciano Lopez ebenfalls nach (Satz-) rückstand gewann. Roger steht zum vierten Mal in diesem Jahr im Final eines ATP-Turniers. Nach einem souveränen Sieg gegen Lleyton Hewitt trifft Roger in Hamburg nun im Endspiel auf den Argentinier Guillermo Coria. Dabei zeigte Roger teils atemberaubende Punkte und war in der Lage, die Bälle millimetergenau zu platzieren. Mit einem 6:0 und 6:4 Erfolg konnte er sich für die Niederlage in Melbourne am Davis Cup letzten Jahres revanchieren.

 
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