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© Paul Zimmer
Roger unterliegt in 5 |Sätzen
10.09.2011 | Tennis, Starseite 1
Roger musste heute mit einer 7-6(9), 6-4, 3-6, 2-6, 5-7 Niederlage gegen Novak Djokovic in einem unglaublich intensiven Halbfinale die US Open 2011 beenden.
Für Roger sah zu Beginn alles glänzend aus, als er mit 2 zu 0 Sätzen in Führung lag. Darauf folgten zwei Sätze, in denen Djokovic einen Gang hochschaltete, während Roger nicht seine beste Phase hatte. Beim Stand von 5-3 und 40:15 im fünften Satz hatte unser Champion dann endlich zwei Matchbälle. Doch eine rasante Vorhand des Serben und ein Fehler von Roger machte alle Hoffnungen zunichte, Djokovic hingegen spielte zu stark auf und konnte das Match kurz darauf für sich entscheiden.
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Ich bin anderer Meinung, als viele hier und denke nicht, dass federer ein Kopfproblem hat! Wenn jemand im 5. Satz ist und vorher im 3. und 4. Satz keine Chance hatte und sich rein hängt und von den Zuschauern getragen wird, der ist immer nervös bei Matchball. Djokovic hat nicht mehr dran geglaubt, sonst hätte er nie so eine Vorhand gespielt. Da sind die Chancen 1 zu 1000, dass der rein geht. Er hat auch aus seinen Fehlern gelernt. Im letzt
ihm also nahezulegen, mit dem tennis aufzuhören, weil er ja doch nix mehr gewinnen könne, ist schwachsinnig und obendrein unverschämt. wer tatsächlich denkt, er hätte keine chance mehr, ist entweder blind oder versteht 0 von tennis
ihm wird hier vorgeworfen, er würde nicht aus seinen fehlern lernen. wie sähe sowas denn genau aus?
und ich muss mich einfach wehren, wenn hier sein tennis angegriffen wird. in der vergangenheit hab ich hier so oft nach niederlagen (auch von akis) sachen gelesen wie: er ist einfach nichtmehr schnell genug, er ist zu passiv, er spielt nur rein und lässt sich wegschiessen.. sorry aber das seh ich einfach nicht
Was Federer während der Pressekonferenz gesagt hat bezüglich des 1. abgewehrten Matchballs war mehr als richtig und da kann man ihm auch überhaupt keinen Vorwurf machen!
dazu kommt, dass spieler die früher gegen ihn mit der einstellung auf den platz gegangen sind "naja was solls, ich kann eh nicht gewinnen" jetzt an sich glauben und auch dadurch kommen dann ein paar niederlagen im jahr dazu. diesen vorteil hat jetzt eben djokovic.
aber auch dagegen gibts keine wundermedizin. das kommt eben dann, wenn man die erfolgswelle hinter sich hat und sonst nicht.
das sind die "probleme" die man im moment nennen könnte.
nur was soll er da bitteschön machen? es heisst hier er lernt nicht aus seinen fehlern.. es gibt keinen knopf für selbstvertrauen, den man einfach drückt wenns grade gebraucht wird. er kann nicht groß was anderes tun als eben auf diesem (sehr hohen) niveau weiterzuspielen und zu hoffen, dass es eben nächstes mal das nötige glück wieder bei ihm ist. wenn er wieder einen GS titel holt (und das kann er absolut), dann kommt auch..
aber woran liegt das? die niederlage hier gegen djokovic war eben zu einem teil einfach pech (bei den 2 MPs) und zum anderen dem bisherigen verlauf der saison geschuldet. wenn du mit so einer saison im rücken kommst wie djokovic dann hast du eben dieses enorme selbstvertrauen.
dass roger im moment nicht dasselbe selbstvertrauen haben kann ist auch klar
und man darf ja wohl auch negative punkte ansprechen, wenn man es auf respektvolle und sachliche weise tut.
was man klar festhalten muss:
roger kann immernoch fantastisches tennis spielen...