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Webnews - Basel

07.11.2011 | Tennis, Starseite 2

Ein Titel fürs Selbstvertrauen (NZZ Online)


Die Swiss Indoors in Basel gehören nicht zu den wichtigsten Anlässen des Tennisjahres, und das Turnier lief für Roger Federer: Andy Murray, der Mann des Moments, musste noch vor dem ersten Einsatz Forfait geben.

Roger Federer hat sechsmal Wimbledon, fünfmal das US Open, viermal in Melbourne und auch einmal in Roland-Garros gewonnen. Er war fünfmal Weltmeister und während 285 Wochen die Nummer 1 der Weltrangliste. Selbst wenn für ihn Siege in seiner Heimatstadt, vor seinem Publikum immer noch etwas Besonderes sind, würde sein 68. Einzeltitel normalerweise als weiteres Zeichen seiner Grösse notiert und abgehakt. Schon ab Montag erwartet ihn am ATP-1000-Turnier in Paris die nächste Aufgabe. Dass Roger Federer Kei Nishikori nach einer sonst nahezu fehlerlosen Leistung im letzten Aufschlagspiel, den Sieg vor Augen, die einzige Breakchance zugestehen musste, lässt erahnen, wie sehr er diesen Titel vor allem auch für sich und sein Selbstvertrauen brauchte.

 


Federers Tränen, Henmans SMS (Tages-Anzeiger Online)


Wie spielt man gegen sein Idol? Roger Federer kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. Als er 2001 im Achtelfinal von Wimbledon Pete Sampras forderte und schliesslich sensationell eliminierte, verlieh ihm diese Affiche Flügel. Kei Nishikori konnte ihm dies im Swiss-Indoors-Final 2011 nicht nachmachen. Der Japaner schien sein Pulver in einer für ihn tollen Woche in Basel schon vor dem Höhepunkt verschossen zu haben. Obwohl, wenn man dem 21-Jährigen bei der Siegerehrung zuhörte, bekam man fast den Eindruck, als sei er schon vor dem Endspiel zufrieden gewesen: «Ich bin glücklich, dass ich gegen mein Idol spielen konnte. Das war mein Ziel.» Etwas später räumte der schnelle Asiate dann aber ein, er sei «ein wenig enttäuscht» über seine spielerische Leistung.

Zu sagen, dass Nishikori schlecht gespielt hat, wäre etwas hart. Sein Problem war, dass er sich einem Federer gegenüber sah, der seine beste Leistung der Woche für den Final aufgespart hatte. «Ich habe mich von Spiel zu Spiel gesteigert», sagte der überglückliche Lokalmatador, der trotz der Leichtigkeit seines Zweisatz-Sieges in nur 71 Minuten einmal mehr zu Tränen gerührt war. Von aussen unterschätzt man oft den immensen Erwartungsdruck, der auf dem Baselbieter bei seinem Heimturnier lastet. «Basel ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Die Zeremonie, die Musik und die Standing Ovations erinnern mich immer an meine Zeit als Balljunge hier», erklärt der 30-Jährige seine besondere Beziehung zu den Swiss Indoors. Das sah vor zehn Jahren noch anders aus. Federer hatte seinen zweiten Final gegen den Briten Tim Henman verloren und geglaubt, er schaffe es niemals, sein Heimturnier zu gewinnen. Henman gratulierte Federer heute auch prompt per SMS, wie Federer grinsend verriet: «Er schrieb, ich solle nicht vergessen, dass er mich zweimal in Basel geschlagen habe.»

 

 

Federer lässt im Final nichts anbrennen (Bieler Tagblatt)


Während Nishikori die Nervosität anzumerken war, spielte Federer gross auf. Der 16-fache Grand-Slam-Sieger variierte stark, machte Punkte mit allen möglichen Schlägen und verhindert so, dass sich der Gegner bei seinem bislang grössten Auftritt auf der Tennisbühne zurechtfand. Sein achter Final in der St. Jakobshalle bei der zwölften Turnierteilnahme - nirgendswo sonst stand er öfters im Endspiel - verlief für Federer perfekt. Bei Aufschlag des Schweizers kam Nishikori nur zu drei Punkten, wenn man das letzte Game ausklammert, als er sich sogar einen Breakball erspielte. Es war eine richtiggehende Demonstaration, die Federer zum Abschluss der Swiss Indoors ablieferte. Das Schlussbouquet des Meisters.

 
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07.11.2011 | 18:45
Gratuliere Roger, es ist einfach schön, wenn Du gewinnst. Soviel Emotionen werden bei Dir frei. Du bist einfach ein toller Mensch. Ich wünsche Dir noch unendlich viel Siege, damit wir uns mit Dir freuen können. Viel Erfolg in Paris.
07.11.2011 | 14:10
Hallo Roger!

it's a beautiful day.....

Herzlichen Glückwunsch Roger!

Einfach super, daß Du zu Hause gewonnen hast! :) :) :)

Alles Gute und Viel Glück für Paris!

Liebe Grüße

Martina