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Roger auf Rekordjagd
"So etwas kann man sich nicht einmal vornehmen, weil's nicht zu planen ist!" Mit diesen Worten quittierte Roger seinen 6:4, 6:0-Finalsieg gegen Andy Roddick (USA), der leicht lädiert ins Final des Thailand Open gegangen war. Für Roger war es nicht nur der 10. Saisonsieg, drei Grand-Slam-Titel inklusive, sondern auch der schon 12. Final-Sieg in ununterbrochener Reihenfolge. Das haben bisher nur der legendäre Björn Borg und John McEnroe geschafft. Roger ist zur Zeit in einer anderen Dimension, gegen die es nicht genügt, mit Highspeed aufzuschlagen, schon gar nicht, wenn einer wie Roger mit sechstem Sinn schon ahnt, wohin er gegen diese "Raketen" sein Racket halten soll. Also ging's Roddick nicht anders als Hewitt beim US-Open, er wurde zum Statisten eines Künstlers degradiert, der die besten Schläge auspackt, wenn er sie braucht. Und die sind um eine Klasse besser als das Beste seiner Gegner. Zudem schaffte Roger an der Seite von Yves Allegro sogar den Einzug in den Doppel-Final. Immer weiter so, Roger!
