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Masters Cup - Webnews

20.11.2006 | Tennis

Ist Roger Federer zu gut für den Rest der Welt? (Südostschweiz)

 

Ist ein 10:0-Sieg des FC Barcelona unterhaltsam, wenn Ronaldinho dabei drei Fallrückzieher erzielt? Ist ein 5000-Lauf-Meter attraktiv, wenn Haile Gebreselassie dem restlichen Feld eine Runde voraus ist und dabei Weltrekord läuft? Dies sind Fragen, die sich angesichts von Roger Federers momentaner Überlegenheit im Tenniszirkus stellen. In den drei Jahren als Nummer eins hat er 247 Spiele gewonnen und nur gerade 15 verloren. Dies bedeutet, dass Federer zu 94 Prozent gewinnt, wenn er zu einer Partie antritt. Was auf der Strecke bleibt, ist die Spannung.

Zwar gelingen dem Schweizer immer wieder solche Spiele, in denen er seine Gegner – selber Weltklasse notabene – fast wie Anfänger aussehen lässt. Es gibt jedoch auch genügend andere: Erst am Dienstag musste er gegen Roddick drei Matchbälle abwehren, in den Finals des US Open und von Wimbledon wurde er von Roddick und Nadal in vier ausgeglichenen Sätzen gefordert. Und nicht zu vergessen: Noch vor fünf Monaten schien Nadal eine unüberwindliche Hürde und direkte Bedrohung für den Thron des Weltranglisten-Ersten zu sein. So schnell kann dies im Sport gehen, natürlich auch im umgekehrten Sinn. Federer vergisst das nicht, und die Sportfans sollten es auch nicht.

 

 

    

Patron Federer (NZZ)

    

Die Überlegenheit des Schweizer Tennis-Professionals Roger Federer wird immer frappanter. Im besten Athletenalter von 25 Jahren beendet er die Saison im globalen Circuit zum dritten Mal in Folge im 1. Rang. In Schanghai erspielte der Rechtshänder nach 2003 und 2004 seinen dritten Masters-Cup, den ersten Titel in seiner beispiellosen Karriere im Reich der Mitte. Federers Vorsprung in der Weltrangliste beträgt so viele Meilen, dass er am 26. Februar 2007 im Ranking seine 161. Woche als Leader in Angriff nehmen wird, selbst wenn er bis dann nur am Strand liegt.

 

Federer definiert seine Ambitionen in erster Linie nicht über Rekorde, sondern über das Erbringen von Topleistungen in wichtigen Momenten, zum Beispiel wenn die Verfolger sich im Hoch wähnen und Chancen auf einen Coup wittern. Etwa James Blake, der im Verlauf des Masters in Schanghai die Weltnummern 2 (Nadal) und 3 (Nalbandian) gemeistert hatte - im Final aber blieb der New Yorker gegen den Patron ohne jede Chance, ungeachtet des Modus Best of Five, der sich oft mit den Aussenseitern zu verbünden pflegt.

 

 

 

Der Beste der Besten (FAZ.NET)

 

Goldene Zeiten für Roger Federer

Am Ende verbeugte sich der Verlierer vor dem Publikum und dem Maestro: „Ich danke euch, daß ihr mich unterstützt habt, als ich gut spielte, und auch, als mir Roger einer Lehrstunde erteilte. Es ist ein Vergnügen, ihm zuzusehen. Ich bin geehrt, daß ich mich einen Kollegen von ihm nennen darf“, teilte James Blake den 15.000 Fans im Qi Zhong Stadion von Schanghai mit.

 

Federer und Blake mögen dem selben Beruf nachgehen, aber die beiden Tennisprofis trennen dennoch Welten - und nicht nur an diesem Sonntag in China. Der 25jährige Schweizer beherrschte auch im sechsten Duell mit dem glatzköpfigen Afro-Amerikaner das Geschehen fast nach Belieben. Mehr als einen Satz bei seiner Viertelfinalniederlage bei den US Open hat Blake dem Überflieger bisher noch nicht abknöpfen können.

 

 

 

Keine Grenzen für Federer? (Nachrichten.ch)

 

Das Masters hat mit dem Sieg von Roger Federer den erwarteten Ausgang genommen. Der Verlauf des Saisonfinales war noch einmal ein Abbild der aktuellen Konstellation an der Spitze des Männer-Tennis.

 

Federer zieht vorne einsam seine Kreise, dahinter folgt die Konkurrenz mit klarem Abstand. So war es auch in Schanghai; mit Ausnahme des fünfmal siegreichen Baselbieters mussten alle Spieler mindestens zweimal als Verlierer vom Platz. Der Primus blieb auch im Zirkel der besten acht unangetastet.

 

Harte Arbeit

Federer-Siege sind in der Öffentlichkeit längst zum Normalgut geworden. Für den Basler selber sind sie indessen alles andere als Selbstverständlichkeit; allein mit Talent wären all die Meriten nicht zu erreichen. Sie liegen zu einem grossen Teil in Federers Bereitschaft begründet, sich uneingeschränkt auf seine Aufgabe zu fokussieren und dem Erfolg alles unterzuordnen.

Federer zieht vorne einsam seine Kreise, dahinter folgt die Konkurrenz mit klarem Abstand. /

Dazu gesellt sich die akribische Saisonplanung, die mitunter auch Entscheide «contre coeur» (Absage Davis Cup) mit sich bringt.

 

 

 

Besseres Tennis gibt es nicht mehr (Bieler Tagblatt)

 

Kkann man besser Tennis spielen? Nein! Wer Roger Federer in der vergangenen Woche beim Masters in Schanghai zusah, der sah das beste Tennis, das je auf dieser Erdkugel gespielt worden ist. Konzentration, Präzision, Durchschlagskraft, Longlinebälle mit der Rück- oder der Vorhand - und das unter Druck oder in Rücklage. Das Repertoire könnte beliebig erweitert werden. Die Gegner waren chancenlos. «Eine lange Nummer 1» titelte das BT vor knapp drei Jahren, als der Baselbieter am 2. Februar 2004 erstmals den Thron bestieg. Er wird auch diesen Rekord übertreffen, er wird die längste Nummer 1, die es je gab. Ende Februar ist es so weit, dann sind auch die 160 Wochen von Jimmy Connors Geschichte («was ich bestimmt feiern werde»). Federer wird weitere Rekorde aufstellen (Anzahl Grand-Slam-Titel). Das wirklich einzige, das ein bisschen Sorgenfalten bereitet: Kann er den Grand Slam gewinnen, alle vier grossen Turniere in einem Jahr? Da muss vor allem beim French Open in Paris im Mai erneut ein Fragezeichen gesetzt werden. Federers Leistungen auf Sand sind steigerungsfähig. Roger Federer ist nicht zuletzt dank seiner Konstanz die unbestrittene Nummer 1 im Welttennis und aus Schweizer Sicht ist es wirklich zu bedauern, dass er sich nicht für den Daviscup im Februar gegen Spanien und Nadal entscheiden kann. Denn der Daviscup, mit Roger Federer, der wäre zu gewinnen, der müsste doch auch in das Palmarès des besten Spielers gehören. So, wie sich Federer im August 2008 den Olympiasieg zum grossen Ziel setzen müsste. Jetzt geht es in die Ferien, in die wohlverdienten Ferien nach dem besten Tennisjahr von Roger Federer mit zwölf Titeln und 8,3 Mio. Dollar Gesamtpreisgeld. In dieser, wenn auch kurzen, Pause werden neue Pläne und Ziele für das Jahr 2007 definiert. Wer weiss, ohne Stress, unter der Sonne am Strand, mit Freundin Mirka («ohne sie wäre ich nicht der Beste») in den Armen, vielleicht wird die Daviscup-Teilnahme für Roger Federer doch noch zu einem Thema.

 
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20.11.2006 | 21:36
Lieber Roger!
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das großartige Tennis, das du uns immer wieder zu zeigen verstehst!
Bleib gesund, und ich drücke dir sämtliche Daumen, daß du nächstes Jahr den fehlenden Grand Slam gewinnst!

Carsten
20.11.2006 | 21:10
Lieber Roger

Nach dieser sensationellen Saison wünsche ich Dir jetzt mit Mirka schöne erholsame Ferien und anschließend eine gute Vorbereitungszeit.

Danke für die schönen Tennismomente. Wir sind sehr stolz auf Dich:)))

Ich wünsche Dir und Mirka
20.11.2006 | 20:55
Herzlichen Glückwunsch Roger
für so eine fantastische Saison!
Erhol dich damit du für die Australien Open wieder fit bist!^^

schönen Urlaub
s.h.
20.11.2006 | 20:42
Suuper Roger!!!
Du bist der Beste! Jetz genieß deinen Urlaub und viel Glück für 2007!
Das mir den French Open klappt auch noch irgendwann..
Liebe Grüße aus Deutschland
20.11.2006 | 20:21
sers Roger ,
hab einen schönen Urlaub ...
20.11.2006 | 19:25
es isch eifach unglaublich!! me chan würkli nümä besser spilä und iich han en uuuuuuuuuu mega stolz druf, dass mer als chlini schwiiz en so groooooooooooossä sportler hend!! hammermässig genial!;)
was mich au beiidruckt, isch dass wenns mir nöd gad eso g
20.11.2006 | 19:13
Roger!

Ich wünsche Dir viel Spaß und gute Erholung!

Petra
20.11.2006 | 19:10
Roger!

Du bist der Beste!
Dein größter Fan,
Petra
20.11.2006 | 18:39
Super Glükwunsch.Ziehe den Hut vor der mentalen stärke. Dass beeindruckt sehr. Weiterhin erfolg und gesundheit.
20.11.2006 | 17:56
Besser kann man siene Art den Tennis zu leben fast nicht beschreiben.

Er ist für jeden der Tennis spielt das maß aller dinge.

RESPEKT für den König der Gelben Kugel.
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