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Halle: Webnews

17.06.2013 | Tennis

Federer kann es noch (FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Roger Federer hat erstmals seit zehn Monaten wieder ein Tennis-Turnier gewonnen. Beim Rasen-Turnier in Halle gewann er am Sonntag ein packendes Endspiel gegen den Russen Michail Juschni 6:7 (5:7), 6:3, 6:4. Der 31 Jahre alte Schweizer zeigte es damit seinen Kritikern. Letztmals hatte Federer im August 2012 in Cincinnati ein Turnier gewonnen - für den erfolgsverwöhnten Federer eine Ewigkeit. Gutes Omen: Vor zehn Jahren gewann die langjährige Nummer eins der Welt nach seinem Premierensieg in Halle wenig später auch zum ersten Mal in Wimbledon. „Ich habe schon viel gewonnen, aber zuletzt eben nicht so viel. Heute habe ich es wieder geschafft, obwohl Michail sehr gut gespielt hat. Es ist ein wunderschönes Gefühl“, sagte Federer, der für seinen ersten Halle-Erfolg seit 2008 ein Preisgeld in Höhe von 123.400 Euro kassierte. „Im dritten Satz war ich einen kleinen Tick besser, vielleicht hat das am Ende den Ausschlag gegeben.“

 

Federer feiert seinen 77. Turniersieg (Tages-Anzeiger)

Für Federer war es der erste Turniersieg seit zehn Monaten und dem Erfolg in Cincinnati. Insgesamt ist er nun bei 77 Titeln auf der Tour angelangt, womit er mit John McEnroe gleichgezogen hat. Nur Jimmy Connors (109) und Ivan Lendl (94) haben noch mehr Turniersiege auf dem Konto.


Federer zieht mit McEnroe gleich (St. Galler Tagblatt)

Federer gewann damit auch das 15. Duell mit dem 30-Jährigen aus Moskau, selten wurde der Schweizer allerdings so sehr von Juschni gefordert wie im Final von Halle. Eineinhalb Sätze lang spielte der Russe gross auf, retournierte stark und setzte Federer von der Grundlinie unter Druck. Den ersten Satz gewann Juschni verdient, nachdem er den zweiten Satzball mit einem schönen Volley mit der Rückhand verwertete.

 

Die Rückkehr des alten (tennisnet.com)

Zumindest für Charlene Riva und Myla Rose war es eine Premiere. Die Zwillingstöchter von Roger Federer erlebten in Halle an diesem 16. Juni 2013 zum ersten Mal die Bilder ihres glücklichen Papas, des strahlenden Titelhelden, der in seiner Wohlfühloase in Deutschland den Pokal in die Höhe reckt. Fünf Jahre nach seinem vorerst letzten Gerry-Weber-Open-Sieg, im Jahr 2008, war der Rasen-Meister der Tenniswelt ja endlich wieder mal der Beste auf dem ostwestfälischen Grün – und wie groß die Erleichterung des 6:7-(5),-6:3,-6:4-Gewinners im Endspiel gegen Mikhail Youzhny war, illustrierten hinterher gleich die ersten Worte des einstmals alles und alle überragenden Tennis-Machthabers: „Dieser Sieg ist Gold wert für mich. Die Freude ist riesig“, sagte Federer vor der stolzen Kulisse von 10.500 Zuschauern gerührt, „jetzt gehe ich mit einem richtigen Schub Selbstbewusstsein nach Wimbledon.“

 
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