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Wimbledon 2007 - Webnews

09.07.2007 | Tennis

Im Zeichen der Fünf (Der Tagesspiegel)

 

Der Champion fällt auf die Knie und hält sich die Hände vors Gesicht. Dann legt er sich rücklings auf den Rasen und genießt den großen Moment trotz des Trubels um ihn herum ganz für sich allein. Hinter ihm erhebt sich langsam Björn Borg von seinem Platz in der königlichen Loge und fängt an zu klatschen. Roger Federer hat Rafael Nadal mit 7:6 (9:7), 4:6, 7:6 (7:3), 2:6, 6:2 besiegt und zum fünften Mal hintereinander das Finale von Wimbledon gewonnen. Das hatte vor ihm nur Björn Borg geschafft, der Tennis-Superstar der Siebzigerjahre. „Danke dass Sie gekommen sind“, sagt Federer über den Lautsprecher zu Borg. Die kurze Zeit zwischen Spielende und Siegerehrung hat Federer genutzt, um sich weiße lange Hosen und ein weißes Jackett überzuziehen – sein Markenzeichen in diesen Tagen von Wimbledon und seine nostalgische Mode-Reminiszenz an die große Tradition dieses stilvollen Turniers.

 

 

 

Federer: Vom Tennis-Star zur Tennis-Legende (Die Südostschweiz)

 

So hart musste Roger Federer noch für keinen seiner Grand-Slam-Titel kämpfen. Er ist auch so viel wert wie vermutlich keiner mehr seit dem ersten Triumph in Wimbledon. Grosse Sportereignisse bringen häufig nicht die spektakulärsten Spiele, doch was Federer und Rafael Nadal gestern auf dem heiligen Rasen zelebrierten, war der historischen Ausgangslage absolut angemessen. Und macht den Sieg Federers deshalb umso wertvoller.

Der Sieg hebt Roger Federer auf eine neue Stufe. Er hatte seinen Platz als einer der Grossen seines Sports in der Hall of Fame spätestens vor drei Jahren – und dem zweiten Wimbledon-Sieg – auf sicher. Jetzt aber gehört er nicht mehr zu den Stars, sondern zu den Legenden. Selbst wenn Federer nie mehr ein grosses Turnier gewinnen sollte – und das ist unwahrscheinlich -, gehörte er nun in eine Reihe mit Pete Sampras, Rod Laver und Björn Borg. Sampras hat 14 Majors und sieben Wimbledon-Kronen auf seinem Konto, Laver alle vier Grand-Slam-Turniere im gleichen Kalenderjahr gewonnen und Borg wie Federer fünfmal hintereinander in London triumphiert.

 

 

 

Roger Federer zieht mit Björn Borg gleich (Die Welt)

 

Der Weltranglistenerste aus der Schweiz bleibt auf Rasen das Maß aller Dinge. In einem ebenso spannenden wie hochklassigen Match über fünf Sätze besiegte er seinen stärksten Kontrahenten Rafael Nadal aus Spanien und gewann damit in London zum fünften Mal hintereinander.

 

Der große Björn Borg sah in der königlichen Loge zu, als Roger Federer seinen Rekord einstellte und in einem unvergesslichen Endspiel gegen Rafael Nadal voller Dramatik, umstrittener Entscheidungen und großartiger Ballwechsel zum fünften Mal in Folge die All England Championships in Wimbledon gewann und insgesamt seinen elften Grand-Slam-Titel holte. Als Federer mit dem Matchball nach 3:45 Stunden seinen großen Herausforderer mit 7:6 ((9:7), 4:6, 7:6 (7:3), 2:6, 6:2 beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt bezwungen hatte, huschte in dem Jubel der begeisterten Zuschauer ein Lächeln über das Gesicht des Schweden, der an gleicher Stelle zwischen 1976 und 1980 erfolgreich war.

 

 


Ein neuer Gott in Weiß (Financial Times)

 

Roger Federer hat im Fünf-Satz-Krimi von Wimbledon nicht nur gegen Rafael Nadal gewonnen, sondern den Cup zum fünften Mal in Folge geholt. Das schaffte bisher nur ein legendärer Schwede.

 

In dem Moment, als er den Ball auf sich zufliegen sah, wusste er, dass nichts mehr passieren würde. Roger Federer hatte alle Zeit der Welt, den letzten Punkt des Turniers mit einem Schmetterball in Rafael Nadals Feld zu versenken, und danach sank er selbst zu Boden. Wie gefällt, und dann lag er da wie hingegossen. Auf der Tribüne sah jener Mann zu, mit dem er nun auf einer Höhe ist: Björn Borg. Mit dem fünften Titel in Folge schaffte Federer das gleiche Kunststück wie der Schwede zwischen 1976 und 1980. Aber er wusste, dass er einer Niederlage gegen den fantastisch spielenden Nadal nur ganz knapp entgangen war. "Ich bin froh über jede Trophäe, die ich noch kriegen kann", sagte er mit Blick auf den Spanier, "bevor er sie alle schnappt."

 

 

 

5. Titel! Federer auf einer Stufe mit Borg (Sport Bild)

 

Roger Federer hat es geschafft. Der Schweizer hat wie der große Björn Borg das Tennis-Turnier in Wimbledon zum fünften Mal in Serie gewinnen können. Allerdings machte ihm sein Finalgegner Rafael Nadal das Leben lange Zeit schwer.

 

Ungewohnt unsicher und ratlos, aber im entscheidenden Moment zum großem Kampf bereit, brachte der lange Zeit ideenlose Federer durch einen 7:6 (7), 4:6, 7:6 (3), 2:6, 6:2-Zittersieg im Final-Krimi gegen den nach einem Ausrutscher im vierten Satz am rechten Knie lädierten Spanier Rafael Nadal seinen fünften Triumph nacheinander unter Dach und Fach.

 

 

 

(K)ein Rekord für die Ewigkeit (nachrichten.ch)

 

Meistens sind Rekorde nicht für die Ewigkeit. Früher oder später werden sie eingestellt oder gebrochen. Nach 27 Jahren wurde auch Björn Borgs Marke von fünf Wimbledon-Siegen geknackt. Den Rekord teilt er sich nun mit Roger Federer.

 

Als sich Björn Borg kurz vor 14 Uhr im grau-blauen Sakko in die erste Reihe der Royal Box des Centre Court setzte, wusste er, dass ein paar Stunden später einer der beiden Finalisten ihm auf statistischer Augenhöhe begegnen würde. Roger Federer würde mit dem fünften Wimbledon-Sieg in Folge seinen Rekord egalisieren; Rafael Nadal wäre mit einem Triumph der erste Spieler seit ihm (1980), der im gleichen Jahr das French Open und Wimbledon gewinnt. Ob es Borg in diesem Augenblick sehr wohl war? Markante Einträge in den Geschichtsbüchern teilt man nicht gerne; das ist auch im Tennis so. In diesen Kontext passt die Geschichte vom Telefonat Borgs an Roger Federer vor sechs Jahren, nachdem der Schweizer Pete Sampras im Achtelfinal eliminiert hatte, und damit den Rekord Borgs (vorerst) rettete.

 

 

 
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10.07.2007 | 10:00
10.07.2007 | 09:35
Halo from Sydney! Congrats on a fantastic win! Made my Swiss boyfriend very proud!
10.07.2007 | 00:03
Immer wieder schön die Pressemeldungen über Rogers Karriere zu verfolgen. Was wurde über ihn nicht schon alles geschrieben? Hoffentlich bekommen wir noch viele dieser Lobesworte zu lesen :-)
09.07.2007 | 22:47
Super Roger!!! Bin seit heute Mitglied in Deinem Fanclub - hatte ich schon die ganze Zeit vor! Wurde an der Arbeit heute kurz deswegen von meinen Kollegen ausgelacht - aber hey, da steh ich drüber!!! Ich wünsch`dir noch viel Erfolg, hör` nicht so früh au
09.07.2007 | 21:32
Hi Roger,
ich glaube,dass wir Fans auch unter Druck waren,währendem du deinen Thron verteidigt hast in Wimbeldon. Aber ich und mein Rogi-Säuli haben total mitgeflippt oder zwischendurch wars auch mal ruhig,kein oink,oink zu hören und von mir kein pips. b
09.07.2007 | 21:01
Von der Möglichkeit zur Wirklichkeit

Die Kunst solches zu tun, dazu möchte ich Dir gratulieren. Meine Freude an deinem Erfolg ist ein unvergessliches Erlebniss, vielen Dank Roger
09.07.2007 | 18:48
großartig roger! :)
was für champion... ganz großer sport - weiter so nr.1!
09.07.2007 | 17:11
Einfach phantastisch!!!!!!!!!!!!!! Du bist der Allergrösste, lieber Roger! Ich bin so happy und mehr als 127'000 Fans aus aller Welt sind es auch! BRAVO, greatest Champion, BRAVOOOOOO!!!!!!! Milaja
09.07.2007 | 16:14
Ich bin stoltz ein Landsmann von Dir zu sein Roger, ich gratuliere Dir von ganzem Herzen! Und ich weiss das Rafa Dir in Zukunft nicht alle Titel streitig machen wird, weil Du viel ergonomischer spielst und er sich überhaupt keine sorge trägt! Deine Zeit i
09.07.2007 | 16:09
Yeah!Roger das war ein super geniales Spiel!!!Hab so mit dir gezittert und mich zum Schluss so für dich gefreut, das war ein Weltklasse-Match!!Ich wusste ,dass du das schaffst!!!Du bist der Beste!!!Deine Kiki
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