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"Die schlimmsten Verhältnisse"

30.08.2004 | Tennis

Roger hat in New York unter sehr schwierigen Verhältnissen Andre Agassi mit 6:3, 2:6, 7:5, 3:6, 6:3 besiegt. Es war eine grosse Leistung, da Roger in verschiedensten Bereichen getestet wurde. Er hatte eine "Night Session" gegen einen der Publikumslieblinge zu bestehen. Am Mittwoch wurde die Partie nach drei Sätzen wegen Regens unterbrochen. Bei der Fortsetzung am Donnerstagnachmittag wehten orkanartige Winde durchs Stadion. "Es war extrem schwierig", so Roger, "die schlimmsten Verhältnisse, bei denen ich jemals gespielt habe." Im achten Game des fünften Satzes nutzte Roger die wirbelnden Böen zum eigenen Vorteil: Der Wind hielt einen Lob im Feld und provozierte zwei unnötige Agassi-Fehler; Roger gelang zum 5:3 das entscheidende Break. Obwohl die Verhältnisse dem Zufall die Tür öffneten, war Roger letztlich der verdiente Sieger. Er dominierte insbesondere den Entscheidungssatz mit dem Aufschlag. Im gesamten fünften Satz benötigte Roger bloss fünfmal (!) den zweiten Service. "Ich habe versucht, keine Fehler mehr zu machen. Ich spielte wie sonst nur beim Einspielen. Aber es war das richtige Rezept." In den Halbfinals trifft Roger am Samstag auf den Engländer Tim Henman (ATP 5). Henman besiegte Dominik Hrbaty (Slk/ATP 22) 6:1, 7:5, 5:7, 6:2. Gegen Henman hat Roger erst zwei von acht Direktbegegnungen gewonnen; das letzte Duell im Final von Indian Wells sicherte sich Roger aber 6:3, 6:3.

 
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