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Wimbledon - Webnews

07.07.2008 | Tennis

Spiel, Satz, Sternstunde (Spiegel Online)

 

"Sensationell", "epochal" - kein Superlativ kann die Dramatik des Wimbledon-Finales zwischen Roger Federer und Rafael Nadal beschreiben. Ob Becker oder Borg - selbst ehemaligen Tennis-Größen fehlten nach diesem Match die Worte.

 

 

 

Nadal stürzt Federer vom Thron (Espace)

 

Roger Federer hat sein Reich mit grossem Herzblut verteidigt. Doch nach dem vierten Matchball Rafael Nadals musste er sich geschlagen geben. Der Spanier triumphierte in 288 Minuten 6:4, 6:4, 6:7 (5:7), 6:7 (8:10), 9:7.

 

Besser, spannender, faszinierender kann Tennis nicht sein. Der Wimbledon-Final zwischen Roger Federer, der Nummer 1, und Rafael Nadal, der Nummer 2, enthielt alles, was sich Anhänger dieses Sports wünschen können. Alles – und noch viel mehr. Keiner der beiden Exponenten hatte es nach einem fast fünfstündigen, zweimal wegen Regens unterbrochenem Schlagabtausch auf allerhöchstem Niveau verdient, als Verlierer den Court zu verlassen. Doch Tennis ist nicht Fussball, es gibt kein Unentschieden. Und diesmal heisst der Verlierer Federer. Der Titelverteidiger unterlag seinem grossen Rivalen in einem Thriller 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8), 7:9.

 

 

 

Das war ganz grosser Sport (RP Online)

 

Als Rafael Nadal um 22.16 Uhr deutscher Zeit auf dem heiligen Rasen in Wimbledon zu Boden sank, stand der Centre Court schon lange Kopf. Der Spanier hat das wohl beste Finale aller Zeiten mit seinem ersten Titel bei den All England Championships gekrönt. Nach 4:48 dramatischen Stunden bezwang der Sandplatz-Spezialist den bis dato alleinigen Rasen-Herrscher Roger Federer. Ein Spiel für die Geschichtsbücher.

 

Das dritte Finale der beiden Kontrahenten in Serie bot alles, was den Tennissport ausmacht. Nadal, das Laufwunder von der Ferieninsel Mallorca, gegen Federer, den kühlen Schweizer, der seine Spielzüge punktgenau im Voraus plant und nichts dem Zufall überlässt.

 

Auf der einen Seite ein spanischer Stier, der keinen Ball verloren gibt und auch aus aussichtslosen Situationen das beste macht. Auf der anderen der Weltranglistenerste, der seit 65 Partien auf Rasen ungeschlagen ist und stets den Angriff ans Netz sucht. Wie Boris Becker zu seinen besten Wimbledon-Zeiten.

 

 

 

Ein denkwürdiges Finale (der Standard)

 

Das längste Endspiel der Wimbledon-Geschichte bot Spannung, Klasse und Dramatik - Ein entfesselter Nadal entthronte einen großartig kämpfenden Federer.

 

Sie sind erst 22 und 26 Jahre alt, haben aber spätestens am Sonntag in ihrem 18. Duell endgültig Tennis-Geschichte geschrieben. Rafael Nadal und Roger Federer lieferten einander beim traditionsreichsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon ein Finalmatch, das ein Drehbuch-Autor besser nicht schreiben hätte können. Schließlich blieb es dem um vier Jahre jüngeren Spanier vorbehalten, den wie er selber sagte "besten Spieler aller Zeiten" 6:4,6:4,6:7(5),6:7(8),9:7 zu besiegen.

 

 

 

Nadal stürzt King Roger vom Thron (Blick Online)

 

Roger Federer kassiert die erste Niederlage nach 65 Rasensiegen in Folge. In einem unglaublichen Final unterliegt er Rafael Nadal in Wimbledon mit 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8) und 7:9.

 

Sowohl Federer als auch Nadal begannen die Partie auf höchstem Niveau. Beide zeigten ihr bestes Tennis und unterhielten die Zuschauer vorzüglich. Es sollte sich eine denkwürdige Partie entwickeln, mit unglaublichen Ballwechseln. Dieser Fight war nichts für schwache Nerven.

 
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08.07.2008 | 16:04
Man kann leider nicht immer gewinnen. das gehört zum leben. aber manchmal braucht es bittere niederlagen um noch stärker zu werden
08.07.2008 | 14:17
Lieber Roger! Ich möchte Dir ebenfalls zu einem grandiosen und überaus eindrücklichen Finalmatch gratulieren. Du hast sensationell gespielt und unglaubliche Stärke bewiesen. Wie Du in extrem Situationen mit Deiner Psyche umgehen kannst ist beeindruckend u
08.07.2008 | 13:34
Roger - mir sind stolz uf Dich!
And we love you, no matter what!
08.07.2008 | 13:03
Der Match errinnerte mich stark an Sampras Becker 1996 in Hannover. Aber das Niveau von Nadal-Federer ist noch EINE ganze Klasse besser. Der beste Match aller Zeiten. Aber trotzdem wird unser Roger bald der beste Spieler aller Zeiten werden. Du schaffst d
08.07.2008 | 12:58
Hi Roger,
Du hast Dich als wahrer Champion präsentiert, in einem Finale, das keinen Verlierer verdient hat. Gegen Rafael nach 2:0 Satzrückstand so zurück zu kommen, zeigt Deine ganze Klasse! Wünsch Dir weiterhin alles Gute, Erfolg und Gesundheit!
Gruß a
08.07.2008 | 12:30
Lord Shri Krishna in Bhagwath Geetha says Do your duty ..... Do not expect the rewards.

This is a very powerful yet very important philosophical statement.

As the best professional tenniss player in history, you should and must play your best. That
08.07.2008 | 11:30
Roger, Du bist noch jung und in Dir stecken noch einige Grand-Slams. So wie Du gegen Nadal gefightet hast hab ich keine Sorge dass
Du Sampras mit seinen 14 GS übertrumpfst.
Du warst in diesem Superspiel nicht der Schlechtere, Ihr wart diesmal gleich gut
08.07.2008 | 10:49
Mir blutet das Herz! und es hört einfach nicht auf, im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Es tut mir so leid - das hat Roger nicht verdient.
08.07.2008 | 10:34
Wenn ich das chon lese: "Nadal die moralische Nummer!" Meine Güte, jetzt hat er ein einziges Mal ein anderes Grand Slam Tunier gewonnen außer den Frech Open und schon ist die Ära Federer zuende??? Die spinnen doch!!!
Klar, so eine Niederlage tut weh, kan
08.07.2008 | 10:33
Kopf hoch ! Sensationelles Finale ich finde nach 0:2 Satzrueckstand noch so nah rangekommen zu sein ist eine grosse Leistung und am Ende des Jahres bleibst du die Nummer 1 mit dem Sieg bei den US Open!! Gib Gas und Viel Glück !