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15. Finalsieg in Serie

19.02.2005 | Tennis

Roger mit 15. Finalsieg in Folge Roger er hat sich nach einem hoch spannenden Final den 24. Turniersieg seiner Karriere gesichert. In Rotterdam setzte er sich gegen den starken Kroaten Ivan Ljubicic 5:7, 7:5, 7:6 (7:5) durch.

 

Roger gewann damit ebenfalls seinen 15. Final in Serie, wobei der Sieg hauchdünn war. Im Tiebreak des Schlusssatzes führte der Kroate mit einem "Minibreak" 4:2, ehe Roger fünf der letzten sechs Punkte gewann und nach einem Vorhand-Fehler von Ljubicic und 162 Minuten jubeln konnte. Auch vorher schon hatte der Aufschlag-Riese aus Kroatien Roger grosse Probleme bereitet, vor allem mit seiner Paradewaffe. Ljubicic schlug insgesamt 14 Asse sowie weitere 31 Servicewinner, so viele "Gratispunkte" gewinnt sonst kaum jemand gegen Roger. Zudem schaffte er es, Roger als einziger in diesem Turnier ein Servicegame abzunehmen.

 

Roger hat damit in der holländischen Hafenstadt als dritter Schweizer triumphiert, 1980 hatte sich Heinz Günthardt durchgesetzt, 1989 Jakob Hlasek. Roger war in Rotterdam schon einmal im Endspiel gestanden, 2001 unterlag er Nicolas Escudé ebenfalls im Tiebreak des dritten Satzes. Der Weltranglisten-Erste hat damit seine Matchbilanz des Jahres auf 15:1 geschraubt und 2005 schon wieder zwei Titel auf dem Konto. Zum Jahresanfang in Doha hatte er im Endspiel ebenfalls Ljubicic abgewiesen, allerdings viel klarer (6:3, 6:1).

 

 

Roger siegte im Halbfinal in Rotterdam 7:5, 6:3 gegen Mario Ancic (ATP 31). Dank eines Breaks zum 6:5 im ersten Satz und einem weiteren Service-Durchruch im zweiten Durchgang zum 2:1 musste Roger keinen Satz abgeben.

 

Ancic ist der letzte Spieler, der Roger in Wimbledon besiegt hatte. Das Ergebnis lautete damals 6:3, 7:6, 6:3. In Rotterdam standen sich Roger und Mario Ancic erst zum zweiten Mal gegenüber.

 

Der Finalgegner heisst nun Ivan Ljubicic, ebenfalls ein Kroate. Die Head-to-Head-Bilanz lautet auf 4:3 Siege für Roger. Zwei seiner Niederlagen kamen 2001 in Gstaad und 2003 in Basel zu Stande. Das jüngste Duell entschied Roger Anfang Januar im Final in Doha mit 6:3, 6:1 für sich.

 

 

Roger ist mit seinem 7:5, 7:5 Sieg gegen den Russen Nikolay Davydenko in den Halbfinal in Rotterdam eingezogen. „Entscheidend sind die wichtigen Punkte“ sagte er danach. „Glücklicherweise geann ich diese, aber Nikolay machte es mir alles andere als leicht.“

 

Roger zeigte im ersten Satz ein ganzes Sortiment an Taktiken – inklusive eines wunderbar gespielten rückhand Sprungvolleys. Beide Spieler hielten ihren Aufschlag bis ins elfte Game, als Roger ein Break realisierte. Im zweiten Satz waren beide gleichauf und Davydenko hatte im dritten und elften Game gute Chancen, konnte die fünf Breakchances aber nicht nutzen.

 

Roger trifft nun auf den Kroaten Mario Ancic, der ihn 2002 in Wimbledon schon früh aus dem Rennen geworfen hatte.

 

 

Roger hat das Schweizer Duell in Rotterdam mit 6:1 und 6:4 für sich entscheiden können.

Roger hatte im zweiten Satz etwas Mühe, als er bei 5:4 zwei Matchbälle nicht verwerten konnte und danach sogar einen Breakball abwehren musste. Ansonsten zeigte er eine überzeugende Leistung. Jetzt trifft Roger auf den Russen Dawidenko.

 

Roger konnte am ATP-Turnier in Rotterdam gegen Bohdan Ulihrach (ATP 112) je ein frühes Break erzielen, um die Partie sicher über die Runden zu bringen. Damit blieb der Tscheche auch im vierten Aufeinandertreffen ohne Satzgewinn, die Partie endete 6:3, 6:4. Für Roger war es der elfte Sieg diese Saison.

 

Nun kommt es in der 2. Runde überraschend zum Schweizer Duell zwischen Roger und Stanislas Wawrinka, der als Qualifikant gegen Sébastien Grosjean (Fr) eine überzeugende Leistung bot.

 
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