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Statistik

ATP-Rang
2
Siege : Niederlagen
78:17
Turnierteilnahmen
26
Turniertitel Einzel
7
 

Grand Slam Titel

 

History|2003

Roger erfüllt sich seinen Jugendtraum und gewinnt im Tennis-Mekka von Wimbledon. Der Sieg bei seinem Lieblings-Grand Slam Turnier macht ihn definitiv zum Star. Zum Saisonschluss gewinnt er das Masters in Houston und beendet das Jahr als Nummer zwei. Im Dezember gründet er seine Stiftung die  „Roger Federer Foundation“.


Zu Beginn des Jahres verliert Roger wie im Vorjahr in Australien im Achtelfinale gegen den Argentinier David Nalbandian, eine Enttäuschung für die Nummer 6 der Welt. Danach schlägt er aber mit der Schweiz im Davis Cup Holland und gewinnt in Marseille, Dubai und München seine ATP-Titel fünf, sechs und sieben.

Nach seinem erfolgreichen Frühling verliert Roger in Roland Garros in der ersten Runde gegen den Peruaner Luis Horna. Eine riesige Enttäuschung, Roger wird als Grand Slam Versager betitelt. Da kommt die Rasensaison für ihn gerade zur rechten Zeit. Er gewinnt zum ersten Mal das Rasenturnier in Halle und bringt sich damit in die Rolle des Mitfavoriten auf den Titel in Wimbledon. Und dieses Mal wird er seiner Rolle gerecht. Im Achtelfinal gegen Feliciano Lopez behindern ihn zwar starke Rückenschmerzen, er kann beim Seitenwechsel kaum sitzen, dennoch schlägt er nach dem Spanier auch Sjeng Schalken und dank einem ausserordentlichen Spiel im Halbfinal auch den Favoriten Andy Roddick in drei Sätzen. Am 6. Juli ist es dann soweit: Roger schlägt den Australier Mark Philippoussis in drei Sätzen und ist zum ersten Mal Champion von Wimbledon! Die Bilder seiner Freudentränen und seines Jubels, bei dem er sich beinahe den Rücken bricht, gehen rund um die Welt.

Im April tritt die Schweiz auswärts gegen Frankreich im Davis Cup Viertelfinal an. Roger gewinnt beide Einzeln und auch das Doppel – die Equipe Suisse steht im Davis Cup Halbfinale! Im September kommt es in Melbourne zum Showdown gegen Australien. Roger schlägt im ersten Einzel Mark Philippoussis, verliert darauf aber zusammen mit Marc Rosset das Doppel. Die Schweiz liegt 1:2 im Rückstand, als Roger sein Einzel gegen Lleyton Hewitt spielt. Trotz 2:0 Satzführung kann er den Australier nicht besiegen, die Schweiz scheidet aus.

Am vierten Grand Slam Turnier des Jahres in New York ist Roger weniger erfolgreich. Wie in Paris verliert er gegen Nalbandian. Nach einer wenig befriedigenden Hallensaison gewinnt Roger dann aber den Masters Cup in Houston, Texas. Er schlägt Andre Agassi und Juan Carlos Ferrero in der Gruppenphase, den Weltranglistenersten Andy Roddick im Halbfinal und nochmals Agassi im Final. Das Endspiel dominiert er von A bis Z und gewinnt damit sieben Turniere und 78 Partien in dieser Saison – mehr noch als Andy Roddick. Das Jahr beendet er als Nummer 2.

Im Dezember gründet Roger seine Stiftung, die Roger Federer Foundation. Deren Ziel ist es, Schulbildung, Sport und Spiel dort zu fördern, wo sonst keine oder nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Mit IMBEWU wird als erstes ein Entwicklungsprojekt in Südafrika, dem Heimatland von Rogers Mutter Lynette, unterstützt.