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Statistik

ATP-Rang
1
Siege : Niederlagen
74:6
Turnierteilnahmen
19
Turniertitel Einzel
11
 

Grand Slam Titel

 

History|2004

Ein fantastisches Jahr für Roger: Er gewinnt die Grand Slam Turniere von Melbourne, Wimbledon und New York. Als erster Spieler seit Mats Wilander 1988 gewinnt er drei der vier grossen Turniere in einem Jahr. Roger wird zur Weltnummer 1 im Tennis, eine Position, die er bis ins Jahr 2008 während 237 Wochen verteidigen wird.


Am 1. Februar schlägt Roger den Russen Marat Safin in drei Sätzen im Final der Australian Open. Dank seinem zweiten Grand Slam Titel erobert er Platz 1 der Weltrangliste. Er wird die Position in den kommenden 237 Wochen verteidigen und damit länger an der Spitze des Welttennis stehen als je ein Spieler vor ihm.

Nach den Australian Open folgen drei weitere Titel in Dubai, Indian Wells und Hamburg. Leider bedeutet der Brasilianer Gustavo Kuerten an den French Open bereits in der dritten Runde Endstation. Die Rasensaison verläuft aber wieder so erfolgreich wie im vergangenen Jahr. Roger verteidigt seine Titel in Halle und Wimbledon. In London schlägt er im Final trotz Verlusts des ersten Satzes den Amerikaner Andy Roddick und darf zum zweiten Mal am Champions Dinner teilnehmen. Er ist der unbestrittene Rasenkönig auf der Tour.

Auch nach Wimbledon dauert sein Höhenflug an. Er gewinnt in Gstaad zum ersten Mal ein ATP-Turnier auf Schweizer Boden und siegt auch in Toronto. Im September dann erzielt er ein weiteres Highlight und gewinnt in New York seinen dritten Grand Slam Titel des Jahres. Nachdem er noch im Mai des vorangegangenen Jahres als Grand Slam Versager betitelt wurde, hat er nun innerhalb von 14 Monaten vier grosse Titel gewonnen! Im Finale von Flushing Meadows dominiert er die ehemalige Nummer 1, den Australier Lleyton Hewitt und nimmt ihm zwei Sätze zu Null ab.

Vor den US Open stehen im August noch die olympischen Spiele von Athen auf dem Programm. Roger darf als Fahnenträger die Schweizer Delegation ins Stadion führen. Er ist stolz auf diese Aufgabe und – wie schon vier Jahre zuvor – begeistert vom Olympischen Spirit. Sportlich bringen im die Spiele allerdings keinen Erfolg; er scheitert bereits in der zweiten Runde gegen Tomas Berdych.

Nachdem er die Hallensaison wegen eines Muskelfaserrisses fast komplett absagen muss, gewinnt er zum Saisonschluss zum zweiten Mal das Masters. Sein Finalgegner ist wie in New York der Australier Lleyton Hewitt. Ein unglaubliches Jahr geht für Roger zu Ende, für seine Leistungen wird er im kommenden Frühjahr den Laureus Sports Award erhalten und zum Weltsportler des Jahres gekürt werden.