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Wimbledon - Webnews

10.07.2006 | Tennis

Federer sprachlos vor Glück (Die Welt)

Der Schweizer bleibt in Wimbledon der Souverän - Sieg gegen Nadal - Titel der Frauen an Amelie Mauresmo

Erst nach dem Matchball ließ Federer seinen Gefühlen freien Lauf. Nachdem sein Gegner Rafael Nadal nach 2:50 Stunden vehementen Kampfes seine letzte Rückhand ins Aus gesetzt hatte, nahm der Schweizer den Kopf nach hinten, reckte die Arme nach oben. Ein Schrei der Erleichterung. Mit 6:0, 7:6, 6:7 und 6:3 hatte der 24jährige seinen vierten Wimbledon-Sieg in Folge perfekt gemacht. Es war der 48. Sieg des Schweizers auf Rasen in Folge, man kann die Statistik eigentlich blind fortschreiben.

Es kommt nicht oft vor, daß Federer die Worte ausgehen, doch gestern war es so weit. "Es war hart, es wurde knapp." Er unterbrach. "Oh, was für ein Spiel. Das war hochklassiges Tennis. Ich habe es wirklich genossen." Selbst Federers Dauerrivale Rafael Nadal hatte sich in die lange Reihe der Bewunderer Federers eingereiht. "Er ist unglaublich. Ich hoffe, ich komme jedes Jahr hier ins Finale. Aber ich muß hoffen, daß ich dann gegen einen anderen Spieler spiele. So habe ich keine Chance."

 

 

Federer hält den Angstgegner im Zaum (Netzeitung)

Am Ende hat sich Tennisprofi Roger Federer im Finale von Wimbledon gegen seinen spanischen Herausforderer Rafael Nadal durchgesetzt. Doch mancher glaubt an ein nahes Ende der Dominanz des Schweizers.

Wimbledon ist und bleibt sein Paradies. An der Church Road hat Roger Federer in einer energischen Kraftanstrengung die Niederlagenserie gegen seinen Angstgegner Rafael Nadal gestoppt und sich zum vierten Mal in Serie als Champion in die Geschichtsbücher seines Sports eingetragen. Vier Wochen nach der Endspielschlappe bei den French Open in Paris ließ der Titelverteidiger auf dem Rasen Wimbledons ebenso elegant wie kraftvoll die Muskeln spielen.

Mit dem hart erkämpften 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3-Finalsieg etablierte sich der Schweizer gegen seinen wichtigsten Herausforderer einmal mehr als kongenialer Erbe von Wimbledon-Legenden wie Björn Borg und Pete Sampras. «Das ist ein überwältigendes, fantastisches Gefühl. Einer der schönsten Momente meiner ganzen Karriere», sagte der artistische Basler, der den Centre Court zwar nur mit einiger Mühe aufs Neue in Schweizer Territorium verwandelte, das prestigeträchtigste Meeting der Welt am Ende aber bloß mit einem einzigen Satzverlust beendete.

 

 

Mit provokanter Lässigkeit (Berliner Zeitung)

Roger Federer hält im Wimbledon-Finale Rafael Nadal in Schach - der Spanier ist nun auch auf Rasen fast ebenbürtig

Zusammen verließen sie den Centre Court durch das Spalier der Ballkinder, links Roger Federer im hellen Sakko mit dem großen, goldenen Pokal im Arm, rechts Rafael Nadal. Beide drehten sich noch einmal um, winkten dem Publikum, und wenn die Leute auf den Rängen in diesem Moment einen Wunsch freigehabt hätten, dann vielleicht diesen: Bitte, lasst sie wiederkommen im nächsten Jahr. Federer hatte ihnen mit Stil und unnachahmlicher Klasse gezeigt, dass er nach wie vor der Herrscher in Wimbledon ist. Mit dem vierten Titel in Folge bedeutete er dem stürmischen Herausforderer aus Spanien, dass es noch nicht an der Zeit für einen Machtwechsel ist.

Um keinen seiner vier Titel in Wimbledon musste Federer so kämpfen wie um diesen, in knapp drei Stunden herausgespielt mit 6:0, 7:6, 6:7, 6:3. Doch er blieb standhaft bis zum Schluss. Zum ersten Mal fiel er nach dem Sieg nicht auf Knie, und zum ersten Mal überstand er die Siegerehrung ohne Tränen. Es war ein besonderer Sonntag in Wimbledon. Die Nummer eins gegen die Nummer zwei, der Meister des Rasentennis und Herrscher im Reiche Wimbledon gegen den frechsten Jungen der letzten Jahre. Aber das macht ja auch, neben der sportlichen Klasse, einen Teil der Faszination aus, die dieses Duell zwischen Federer und Nadal in kurzer Zeit entwickelt hat.

 

 

«Du kannst kaum glauben, dass Du wieder gewonnen hast» (Nachrichten.ch)

Siegerinterviews gehören für Roger Federer ebenso zur schönen Routine wie seine hervorragenden Leistungen auf den Courts dieser Welt. Auch nach seinem vierten Wimbledon-Titel erledigte er diese Pflicht mit dem üblichen Engagement. Auszüge.

Roger Federer, was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Sie die Partie gewonnen hatten? Roger Federer: «So eine Art Unglauben. Du kannst kaum glauben, dass Du wieder gewonnen hast. Ich ging mit sehr viel Selbstvertrauen ins Endspiel, weil ich so gut gespielt hatte. Ich war sehr realxt, weil ich physisch nicht müde war. Es ist ein grossartiges Gefühl.»

Denken Sie schon an den fünften Titel? Federer: «Nein, noch nicht wirklich. Ich freue mich natürlich schon aufs nächste Jahr, aber dies war ein sehr schwieriger Match für mich. Es ist ein unglaubliches Gefühl, den Titel wieder geholt zu haben. Da kann ich nicht schon wieder ans Erstrundenspiel des nächsten Jahres denken.» Wie wichtig war dieser Match im persönlichen Duell mit Rafael Nadal? Federer: «Es stand sehr viel auf dem Spiel. Wenn Nadal gewonnen hätte, hätte er das Double geschafft und ich wäre trotz zwei Finals mit leeren Händen dagestanden. Jetzt ist es ausgeglichen.

 

 

Herrscher im Paradies (Kölner Stadt-Anzeiger)

Seine Klasse auf Rasen beschert dem Weltranglistenersten den vierten Wimbledon-Titel in Serie.

Wimbledon ist und bleibt sein Paradies. Sein Himmelreich und sein Eldorado. Und in der grünen Tennisidylle an der Church Road hat Maestro Roger Federer nun auch in einer energischen Kraftanstrengung die verhängnisvolle Niederlagenserie gegen seinen Spaß- und Spielverderber Rafael Nadal gestoppt und sich gleichzeitig zum vierten Mal in Serie als siegeshungriger Champion in die Grand- Slam-Geschichtsbücher eingetragen: Vier Wochen nach der Endspielschlappe bei den French Open ließ der Titelverteidiger an seinem Zweitwohnsitz ebenso elegant wie kraftvoll die Muskeln spielen und etablierte sich mit dem schließlich äußerst hart erkämpften 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3-Finalsieg gegen seinen wichtigsten Herausforderer einmal mehr als kongenialer Erbe von Wimbledon-Legenden wie Björn Borg und Pete Sampras.

„Das ist ein überwältigendes, fantastisches Gefühl. Einer der schönsten Momente meiner ganzen Karriere“, sagte der artistische Basler, der den Centre-Court zwar nur mit einiger Mühe aufs Neue in Schweizer Territorium verwandelte, das prestigeträchtigste Meeting der Welt insgesamt aber bloß mit einem einzigen Satzverlust beendete. Genau um 18.03 Uhr deutscher Zeit hatte Federer, vom Druck und der Anspannung dieser enormen Bewährungsprobe befreit, ein lang gezogenes „Yeeeeeeees“ herausgebrüllt und dann seine Fäuste zum Halleluja gen Himmel geballt. Für Federer war es der 48. Sieg auf Gras in Folge. Für seinen Sieg erhielt der Schweizer rund 980 000 Euro.

 
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11.07.2006 | 15:55
Das sind doch tolle Storys über dich Roger.
Allerdings glaube ich nicht, dass deine Dominanz auf Rasen ein Ende findet.