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US Open: Webnews

11.09.2007 | Tennis

„Er ist mental der Stärkste“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Eine Frohnatur wie Novak Djokovic verliert auch nach bitteren Stunden nicht seinen Humor: „Mein nächstes Buch heißt sieben Satzbälle.“ Sieben Chancen hatte der 20 Jahre alte Tennisprofi am Sonntagabend im Finale der US Open, einen Satz gegen Roger Federer zu gewinnen, 6:5, 40:0 und fünf Satzbälle im ersten Satz bei eigenem Aufschlag, zwei im zweiten Satz beim Stand von 4:5 gegen den servierenden Roger Federer - und doch siegte am Ende der Schweizer, und das nach nur 2:26 Stunden glatt in drei Sätzen 7:6 (7:4), 7:6 (7:2) und 6:4. Es war der vierte US-Open-Titel in Folge für den 26 Jahre alten Basler, der damit nicht nur einen Rekord in der Ära des Profitennis aufstellte, sondern auch das höchste Preisgeld in der Geschichte des Tennis kassierte.

Mit dem zwölften Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier ließ er den Australier Rod Laver und den Schweden Björn Borg (beide 11) in der Erfolgsbilanz bei den vier Traditionsturniere hinter sich und schloss zu dem Australier Roy Emerson (12) auf. Die Rekordmarke des Amerikaners Pete Sampras (14) ist für ihn schon im nächsten Jahr in Reichweite. Dazu bescherte ihm der Erfolg das Rekordpreisgeld von insgesamt 2,4 Millionen Dollar: 1,4 Millionen Dollar und einen japanischen Luxuswagen für den Sieg im Herreneinzel plus eine Million Dollar Prämie dafür, dass er nicht nur in New York, sondern auch in der gesamten amerikanischen Hartplatz-Saison der Allerbeste war.

 

 

 

 

Federer – ein Alleskönner (NZZ)

Als erster Athlet der Open-Ära seit 1968, als sich Tennis für Professionals und Amateure bedingungslos öffnete, hat der Schweizer Roger Federer am US Open vier Titel in Serie gewonnen. In Flushing Meadows kontrollierte der Basler in den Finals im Jargon der Schwinger die «bösesten» Gegner, nämlich 2004 Lleyton Hewitt (Australien), 2005 Andre Agassi (USA), 2006 Andy Roddick (USA) und jetzt Novak Djokovic.

Mit Ausnahme des letztgenannten Serben handelte es sich bei allen Widersachern um frühere Nummern 1. Federer zeigte sich diesmal erneut, die günstige Startauslosung gegen zwei Qualifikanten ausgenommen, als Mann für schwierige Fälle. Keiner kann das Leistungsniveau bei Bedarf so geschmeidig wie präzis anheben wie er; in der Regel gewinnt Federer aber zwei von drei Partien, ohne an seine Grenzen zu gehen.

 

 

 

 

Nur Superman ist noch besser als Roger Federer (Die Welt)

 

Als die „New York Times“ vor den US Open eine Umfrage startete, wie man einen weiteren Grand-Slam-Titel von Roger Federer verhindern könne, kamen wie gewünscht die verrücktesten Ideen zusammen. Der Schwergewichtsboxer Wladimir Klitschko schlug vor, man solle Federers Freundin Mirka Vavrinec aufreizend küssen, um ihn so durch einen Eifersuchtsanfall zu schwächen.

Der ehemalige Profispieler Diego Ayala hatte gleich einen Haufen Vorschläge parat: Betäubung durch K.o.-Tropfen in der Umkleidekabine, Entführung durch einen falschen Chauffeur auf dem Weg nach Flushing Meadow, Sabotage durch einen gekauften Saitenbespanner. Schließlich meldete sich auch noch der Tennispapa Richard Williams zu Wort, der meinte, man solle sich einen Baseballschläger nehmen und Federer „einfach eine vors Bein knallen“.

Vielleicht hat Novak Djokovic am Ende des New Yorker Finalsonntags geglaubt, dass ihm wirklich nur noch eins der kleinen Schurkenstücke zum Sieg über den Unberührbaren verholfen hätte. Denn auf dem harten Betonboden der größten Tennisarena der Welt erlebte der junge Serbe eine ähnliche Enttäuschung wie zuvor auch Andy Roddick und Nikolai Dawidenko im Viertel- und Halbfinale der US Open: Djokovic hielt zwar auf Augenhöhe mit dem Schweizer Maestro mit, doch Federer war in den entscheidenden Momenten der Stärkere.

 

 

 

 

Roger Federer: Der Meister aller Klassen (Yeald)

Es waren wieder einmal die berühmten Millimeter. Ganze fünfmal hatte Serbiens Shootingstar Novak Djokovic im

gestrigen US Open-Finale die Chance, den ersten Satz bei eigenem Aufschlag zu beenden: Dreimal sogar in Folge bei 6:5 und 40:0 und auch noch eigenem Aufschlag – eine eigentlich unverlierbare Steilvorlage für die aufschlagstarke Nummer drei der Tenniswelt.

Doch als wäre es ein Naturgesetz, legte sein bis zu diesem Zeitpunkt keinesfalls übermächtiger Gegner plötzlich den Schalter um. Eine Vorhandpeitsche klatschte vor die Linie – Winner. Zwei harte Topspinrückhände segelten auf die Linie, Djokovic verschlug. Zwei weitere Satzbälle nach Einstand – wieder enge Bälle, wieder macht der Serbe einen Fehler auf Druck des Gegners, den die Tenniswelt einen "Forced Error" nennt.

Der Mann auf der anderen Seite, der ganz in schwarz gekleidet ist, kennt solche Situationen zur genüge. Immer wenn er vermeintlich in Bedrängnis gerät, packt er seine besten Schläge aus und erzielt Punkte, von denen seine Gegner nur träumen können: Geblockte Returns mit 200 km/h, Rückhände aus vollem Lauf die Linie entlang oder Crosscourt in einem scheinbar absurden Winkel oder Überkopfbälle mit Rücken zum Netz.

Dieser Mann in schwarz, wie ihn die New Yorker nach den zwei Wochen in Flushing Meadows nur noch nennen, ist Roger Federer – und wohl das Beste, das Allerbeste, was die Welt des Sports in diesen Tagen zu bieten hat. Schon jetzt, mit gerade einmal 26 Jahren, befindet sich der Schweizer Ausnahmesportler – wieder einmal oder immer noch, ist schwer zu sagen – auf dem Zenit einer erstaunlichen Karriere, die ihresgleichen sucht.

 

 

 

 

Nerven wie Drahtseile und 12. Grand-Slam-Sieg (Blick Online)

 

Mit dem 12. Grand-Slam-Sieg hat Roger in der ewigen Rangliste zu Roy Emerson (Au) aufgeschlossen – jetzt hat nur noch Pete Sampras mehr auf dem Konto (14 Major-Titel).

Federer ist seit William Tilden vor 84 Jahren der erste Spieler, der die US Open viermal in Serie gewinnen konnte.

Sein 16. Grand-Slam-Endspiel war das zehnte in Serie – verloren hat er nur gerade zwei Major-Finals (zweimal in

Paris gegen Rafael Nadal).

Und noch ein ganz angenehmer Rekord: Roger hat dank des Sieges der US-Open-Serie einen Zahltag wie noch nie bekommen: 2,4 Millionen Dollar (knapp drei Millionen Franken)!

Und fest steht nun auch, dass Federer nicht nur die Führung im Champions Race (Jahreswertung) von Rafael Nadal (out im Achtelfinal) übernimmt, sondern auch das Jahr 2007 als Nummer 1 beenden wird.

 

 

 

 

Federers One-Man-Show geht weiter (Sport1.ch)

 

Nach 2:26 Stunden sank Roger Federer auf die Knie.Er ballte die Fäuste, schrie seinen Jubel heraus.Der Schweizer hat die US Open in New York gewonnen. Im Finale setzte sich der Weltranglisten-Erste nach Problemen in den ersten beiden Durchgängen mit 7:6, 7:6, 6:4 gegen den Serben Novak Djokovic durch."New York ist mir ans Herz gewachsen. Ich liebe dieses Turnier", sagte Federer nach seinem vierten Sieg in Folge.

Federer hat zwölf Titel gewonnen, der Amerikaner 14. Und er jagt den US-Open-Rekord von Bill Tilden. Der gewann

zwischen 1920 und 1925 sechs Mal in Serie. Eine Zahl, die für den Schweizer nicht mehr unrealistisch ist.

 
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16.09.2007 | 11:38
fantastischer sport roger! wieder einmal eine wirklich überragende vorstellung die beiden wochen in new york. nun bist du, zum glück, auch wieder im championsrace voran wo du hingehörst. weder djokovic noch nadal können dir das wasser reichen, das gesamtp
15.09.2007 | 13:19
Das ist echt ein wahnsinn was du schon alles gleistet hast. jetzt fehlt dir nur noch pete sampras und dann bist du der wahre held( der bist du zwar für mich schono und besser kann man nicht sein, aber wenn man roger federer heisst...)
Gratuliere Kathink
15.09.2007 | 07:32






DON'T STOP














14.09.2007 | 01:16
Federer ist schon eine Klasse fuer sich. Ich habe zu Hause das Speil Federer- Sampras 2001 bei Wibledon und schaue es mir andauernd an. Beide Giganten waren in topform, obwohl Sampras seine Bestform hinter sich hatte und Federer noch unerfahren und unreif
13.09.2007 | 20:24
Roger, einfach grossartig. Obwohl wir ab und zu gezittert haben.

Keep on doing good work. Sind allezeit (jede Tages- und Nachtzeit) mit Dir da.

Viel Glück mit dem Team in Tschechien. Ihr schafft das
12.09.2007 | 23:16
die anderen spielen tennis und roger spielt federerball! ;-)

12.09.2007 | 10:39
Hallo Roger,
Ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem 12 Turniersieg. Du bist einfach der beste,mache noch lange so weiter. Ich wünshe dir und deinem Team für Prag alls gute und mögen, Ihr
den Devisqöb gewinnen.
Ich wünsche dir viel Glück und alles g
11.09.2007 | 17:41
Einfach uuuuunglaublich und soooo schön! Herzlichen Dank für dieses Nachtspektakel und natürlich herzliche Gratulation. Nur schon mental bist du SPITZE, einfach genial! Erhol di guet!! Dein Interview war Balsam für die Fans, auch dafür herzlichen Dank!
11.09.2007 | 16:59
Das Dutzend ist voll, und wieder einmal hast du Historisches geleistet!
Roger, meine Hochachtung!
11.09.2007 | 16:34
einfach toll! du besch de bescht ond noch de interviews vo gescht glaubi au dasses no lang wersch bliibe! viil glöck wönschi der!
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